Die Drachen der Tinkerfarm

Tad Williams and Deborah Beale: Interview with Klett-Cotta
ligx.comtadwilliams.de

»The Dragons of the Ordinary Farm« – das neue Fantasy-Buch von Tad Williams erscheint im September bei Klett-Cotta

Das Buch, das Tad mit seiner Frau Deborah Beale geschrieben hat, wird bei uns »Die Drachen der Tinkerfarm« heißen und erscheint im September 2009.

Worum es geht?
Oh, wie langweilig! Tyler und Lucinda müssen die Sommerferien auf der Farm ihres Onkels Gideon verbringen. Keine Computerspiele, keine gleichaltrigen Freunde, keine Eisdielen, für sechs Wochen nur Kühe, Schafe, Pferde und Schweine – so glauben sie jedenfalls.

Aber, als sie im gottverlassenen Standard Valley ankommen, entdecken sie, dass dies keine gewöhnliche Farm ist. Das Brüllen aus der Scheune stammt nicht von einer Kuh, sondern von einem Drachen.

Die Drachen der TinkerfarmIm Mittelpunkt steht eine Farm, »… eine alles andere als gewöhnliche Farm voller seltsamer Lebewesen, menschliche und andere, Gefahren an jeder Ecke. Leser werden sich mit Tyler und Lucinda identifzieren und wünschen, mit ihnen dort zu sein. Eine mitreißende Geschichte, die ein großes Publikum finden wird.« (Terry Brooks)

Oder auf der Tad Williams-Website www.tadwilliams.de.

Die Drachen der Tinkerfarm, Band 1 der neuen Fantasy-Reihe von Tad Williams und Deborah Beale


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Facebook Einträge von Tad
KW 52, 2009
21. - 27. Dezember

Wir hatten Gestern einen absolute genialen Nachmittag, als wir auf der Terrasse von meinem Bruder und meiner Schwägerin, in wunderschönem, zu dieser Jahreszeit untypischem Sonnenschein saßen und all den Cousinen zuschauten, als sie Seifenblasen jagten. Es kann kaum was besseres geben, am letzten Herbsttag. Ich wünsche euch allen einen guten Winter! Hoffe, dass es zumindest drinnen, wo ihr seid, warm ist.

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Ich SCHWOERE euch hoch und heilig, dass ich während der Feiertage Zeit finden werde, um euch anzurufen. Ehrlich. Es wird diesmal nicht wie in allen anderen Jahren werden.

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Die Feiertage, und all meine Lieben füllen meine Gedanken...

Doctor Scary

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Ich musste mein Profil Foto erneuern, um meine 666 Facebook Freunde zu ehren. Juhu! Die Rechnung geht auf Satan!

666 Friends

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Dies ist ein wunderbarer Kurzfilm. Ich würde jedoch nur bedacht eure Kinder ihn schauen lassen – ihr werdet es verstehen, nachdem ihr ihn gesehen habt.

Alma from Rodrigo Blaas on Vimeo.

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Ich mache mich auf den Weg noch einige letzte (zu erwartende) Einkäufe zu erledigen. Habe ich für dich etwas besorgt? Hier, wie wäre es mit etwas von unserem hausgemachten Chihuahua Dörrfleisch.

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Fröhliche Feiertage für alle. Es ist amtlich. Wir kommen zu DIR...!

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Wir hatten wirklich ein wunderschönes, Familienweihnachtsfest, außer, dass Deb etwas erkältet war und nachdem sie einige Stunden lang tapfer gefeiert hatte, sie sich in ein Hinterzimmer zurück ziehen musste, um sich hinzulegen, bis es Zeit war Heim zu fahren. Aber bevor sie zusammenbrach war sie richtig gut drauf...

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Die gefährliche, furchteinflößende Katze.

Danger Cat


Facebook Einträge von Tad
KW 51, 2009
14. - 20. Dezember

OK, dies gab’s schon eine Weile und du hast es höchstwahrscheinlich schon gesehen, aber falls nicht (und du die Art von Mensch bist, die so etwas zu schätzen weiß, z.B. ein Watchmen Kenner) dann wirst du mich dafür lieben. (Auch wenn du nur die Filmversion kennst, dann wirst du den Scherz schon verstehen).

Saturday Morning Watchmen (Watchmen Samstag Morgen)
Source: YouTube

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Höllische Tage, die letzten beiden Tage mit der Fast-Teenagerin und bedeutenden Hausaufgaben gesetzwidrigem Verhalten (wir entdeckten, dass das 12 Wochen Projekt seit 8 Wochen unberührt blieb, und der erste Hauptteil ist nun abzugeben). Tränen, Ausreden, Zorn, selbst Bestrafung. Dem Kind ging es nicht viel besser.

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In den kleinen „Wer sucht dich?“ Werbungen in den Seitenleisten ist das Foto meist von einer jungen Blondine mit großen Brüsten. Ist dies auf mein Profil (Mann) zugeschnitten? Denn wenn dieses Foto allgemein angezeigt wird, kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine heterosexuelle Frau meines Alters reizen würde. „Oh, klasse, eine hübsche junge Frau, zwanzig Jahre jünger als ich, versucht mich zu finden!“

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BWS. Ein Gott (für einige von uns 70iger Comic Bücher Freaks.

Barry Windsor Smith

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Ich fühle mich zerschmettert, dadurch, dass die Vorweihnachtszeit auf eine Überfülle von Arbeit aufprallt. Das Adventszeitgefühl kommt ein Wenig zu kurz. Ich werde mich damit aufheitern, dass ich den Hunden lange Witze erzähle und dann vorgebe die Pointe vergessen zu haben. Es jagt sie in den WAHNSINN.

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Ich stelle eigentlich nie Links so solchen Dingen ein (da bin ich eher ein Säure Opfer zermalm Video Typ) aber dies ist irgendwie Poesie der Realität.

The 30 Most Memorable Mug Shots Of 2009: Pics, Videos, Links, News (Die denkwürdigsten 30 Verbrecherfotos von 2009)
www.buzzfeed.com

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Wir haben uns AVATAR angesehen und er hat uns ganz gut gefallen, aber ich kann einfach nicht anders, als mir Gedanken darüber zu machen, warum ein Film mit solchen ersichtlichen Verknüpfungen mit Ursula Le Guin und ihr THE WORD FOR WORLD IS FOREST dies nicht erwähnt (und sie zahlen ihr höchstwahrscheinlich auch keine Nutzungsgebühren.) Hab ich recht? Hab ich etwas verpasst?

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Dies ist GENIAL. Voller Bildschirm und HD wenn du kannst. Teile es – es verdient gesehen zu werden.

The Known Universe (Das Bekannte Universum)
Source: kottke.org

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Ein weiterer Tag mit hurtigen Bewegungen getarnt als vorwärts Bewegung liegt vor mir. Schade, dass es nicht anders herum sein wird. Wir können die Götter nicht beschwindeln, aber wir können sie in die Unachtsamkeit einlullen. Kapitän Fortune Cookie meldet sich ab...!

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Dies kann nicht erklärt werden. Man kann es sich nur ansehen, oder auch nicht.

Pitch 'n' Putt with Joyce 'n' Beckett
Source: YouTube


Facebook Einträge von Tad
KW 50, 2009
7. - 13. Dezember

Korrekturlesen vom Schriftsatz vom Buch. Bei SHADOWRISE bin ich nun offiziell an dem Punkt von ich-hab’s-satt angekommen.

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Um Fragen über das Manuskript zu beantworten: Ja, das Ende ist tatsächlich erreicht. Danke für die Angebote mir zu helfen, aber es ist nicht unbedingt das Korrekturlesen, sondern meine letzte Gelegenheit noch so einiges (winzige Kleinigkeiten) zu verbessern. Das ist mir sehr wichtig. Ein falsches Wort kann nicht nur den Klang eines Satzes, sondern eines ganzen Paragraphen verderben. Also möchte ich es ja tun. Langsam langweilt mich die Geschichte aber...

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Fragen zum Nachsinnen: Nicht das ich mir nicht ABSOLUT SICHER bin, dass Facebook für immer überleben wird... ich überlege mir nur gerade in welcher extrem science-fiction gesellschaftlicher Arena wir uns in ca. zwanzig Jahren treffen werden. Gedanken hierzu? Vermutungen? (Alle jüngeren Antwortenden, die gerade anfingen „FRIEDHOF“ oder „ALTERSHEIM“ zu tippen sind disqualifiziert.)

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Termintreu mit dem gigantischen endgültigen Ausarbeiten. Habe heute Abend das Korrekturlesen des Manuskripts abgeschlossen. Morgen sind der Nachtrag und die Kopfzeilen dran und ich werde die Änderungen per Telefon übertragen. Meine Belohnung dafür, dass ich SHADOWRISE abgeschlossen habe wird die Rückkehr zu ORDINARY FARM 2 und das umschreiben von SHADOWHEART sein.

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Wir haben uns einem Baum verschrieben. Er ist groß und grün und riecht gut. Außer dem ist es noch zu früh zum Urteilen. Die Hunde wetten bereits wer der Erste sein wird, der es an der Absperrung vorbei schafft, um an den Baum zu pinkeln.

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Meine Kinder haben mich gebeten dieses Foto vom Hund, der gerade gebadet wird, ins Facebook zu stellen. Fragt mich nicht warum. Hier ist es.

 

Frankie Bath

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Ein guter Freund von uns wurde letzte Nacht in einer Diskothek, in der er den brillanten Musiker und Produzenten Tiësto, sehen wollte, angestochen. (Unserem Freund geht es zum Glück gut). Er (unser Freund) ist ein wenig berühmt und sagte, dass das schlimmste an der ganzen Sache war, dass die Reporter mit dem Namen Tiësto wohl nichts anfangen konnten und somit in allen Artikeln stand, dass er an einem Kiss Konzert angestochen wurde.


Facebook Einträge von Tad
KW 49, 2009
30. November – 6. Dezember

Offenbar war der Klimawechsel von Anfang an ein kompletter Schwindel. Das bedeutet, dass die Eisschichten doch nicht schmelzen! Juhu! Nicht wahr?

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Ich muss wirklich bald ein oder zwei Bücher bei einigen Verlegern abgeben. Sollte da mal näher rein schauen. Ich befürchte, dass die Arbeit mit sich bringen wird.

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Als ich mit dem Jungen über zwei Beobachtungen von einem Tier in unserem Garten (zwischen welchen acht oder neun Jahre lagen) sprach, führte uns das Gespräch dazu endlich mal das Tier nachzuschlagen und dabei erkannten wir, dass es sich nicht um einen Rotluchs handelte, den wir gesehen hatten, sondern um einen kanadischen Luchs. Darüber sind wir sehr erfreut, denn wir denken, dass diese hier viel rarer sind.

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Ja, ich werde umgehend mit meiner Arbeit aufhören und auch keine weitere Zeit mit meiner Familie verbringen, damit ich gleich eine neue Facebook App ausprobieren kann um „mein Gesicht in ein Weihnachts-Cartoon zu verwandeln.“ Wenn ich bloß an all die Jahre denke, in der ich diese Gelegenheit versäumt habe...!

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Dogs ist blöd. Oder sind es Hunde?

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Dies ist genial. Die Geschichte des ersten Weltkrieges in einer Reihe von sehr eigenartigen, recht präzisen Cartoons.
angusmcleod.deviantart.com

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Die Redeweise ist vielleicht nicht für jüngere Zuschauer geeignet, aber es ist verdammt witzig.

Happy in Paraguay –Glücklich in Paraguay
Source: YouTube


Facebook Einträge von Tad
KW 48, 2009
23. - 29. November

Ich habe sechs hundert und fünf Freunde, aber nur ein Urzeitkrebs. I denke ein lautes klatschen von Menschen würde nun anstehen. “Ich glaube an Urzeitkrebse. Ich glaube WIRKLICH an Urzeitkrebse…!”

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Schau dir das jetzt an. Es wird deinen Tag Lebenswert machen.

The Muppets: Bohemian Rhapsody
Source: YouTube

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Gestern habe ich Basketball gespielt. Sehr schlecht gespielt. Heute hoffe ich mehr beim Essen zu erreichen. Langsam fange ich wieder an die wichtigen Dinge des Lebens anzugehen. Ich werde mein bestes tun wieder meine Kinder zu missbrauchen. Zufrieden. Danke schoen!

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Ich kann’s dir nicht sagen. Nicht, weil ich es nicht weiß, sondern weil’s keinen scheren wird.

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Und nur im Falle, dass du einen Beweiß brauchst...

BrainFrog

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„Es gibt Dinge zum Lieben. Und es gibt Gelegenheiten, an denen man nur anwesend gewesen sein muss. Verpasse den Anfang und verpasse das Ende.“

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Ich habe gerade die bedrückende Nachricht gehört, dass der Schriftsteller Rob Holdstock verstorben ist. Unsere Gedanken gehen an all seine Lieben.


Facebook Einträge von Tad
KW 47, 2009
16. - 22. November

Ich habe das Gefühl, dass sich meine Grippe in eine Bronchitis verwandelt hat. Entweder das, oder meine Lungen haben irgendwas angestellt, um den Rest meines Körpers zu ärgern und sie werden deswegen gerade herhausgetrieben, um sich ihren Weg alleine in der Welt zu suchen.

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Oh Gott, ich fühle mich wie der Tod, unvollständig aufgewärmt. Ich habe gerade mit einer Runde von Antibiotika begonnen. Es hat noch nicht angefangen zu wirken. Ich fühle mich gerade wie der Typ, den Joe Pesci in CASINO in die Mangel genommen hat. Falls du es nicht gesehen haben sollest, frag nicht – nichts nettes zum Drüber nachdenken.

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Ich bin nun offiziell Hundskrank. Dies ist jedoch eine Steigerung von letzter Nacht, wo ich krank wie ein Fadenwurm mit Kater war. Ein Dank an Crom für Amoxycillin.

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Nein, du hast in letzter Zeit nicht viel von mir gehört. Ich hoffe du hast die Auszeit genossen. Ich glaube ich habe die Kurve gekratzt – ich habe heute tatsächlich bereits etwas außer Eis am Stiel gegessen. Der nächste Schritt – menschliche Tätigkeit. Aufrecht sitzen. Duschen! Jetzt hält mich nichts mehr auf.

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OK, also ich glaube folgendes ist passiert. Zuerst eine Erkältung. Nichts tragisches, aber nach ca. fünf Tagen wurde es schlimmer. Schlechte Lungen, alles schmerzte, erschöpft. Klassische Bronchitis / zweite Infektion. Also ging ich mir Antibiotika besorgen. Bingo. Die Symptome verschwanden – aber dann traten NEUE Symptome auf. Extreme Schmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung, Tage lang, nun endlich langsam am Abklingen.

Jetzt wo es mir recht viel besser geht – was is’ passiert? Habe ich tatsächlich einfach eine Erkältung überwunden, um mir dann eine heimtückische Grippe einzufangen, die sich unter mein Immunradar geschmuggelt hat? Das waren zwei Wochen, die durch, dem Namen nach einer einfachen Erkältung, ausgemerzt wurden. (Danke jedenfalls für all die guten Wünsche. Nebenbei erwähnt hatte ich viel Glück mich Mitten in einer Familie, die nur sporadisch um mich herum krank wurde, zu befinden.)

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Ich hasse dich. Ich will das du stirbst. Und deswegen muss ich weiterhin dieses verachtungswürdige Amoxycillin nehmen, bis es dich umbringt, du letzter, kleiner, bronchialer, infektions-Mikrobion Bastard. Egal wo in meinen Lungen du dich noch verstecken magst. STIRB!


Facebook Einträge von Tad
KW 46, 2009
9. - 15. November

Die Hunde bellen die Katzen an, die zurück fauchen. Die Kinder singen ihre unsinnigen Lieder wie sehr sie Hausaufgaben hassen. Ich bin am schnäuzen (habe den Tag im Bett verbracht beim versuch einen widerspenstigen Virus zu bekämpfen) und bin am keuchen. Die November Symphonie ist voll im Gange, direkt neben meinem Schreibtisch.

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Ich habe diese Idee von Steph Lutz stibitzt. Es ist ein willkürliches generiertes Album aus einigen zufälligen Auftritten zusammengestellt. Und jedoch ist es ganz mein Ding.

USS Hazel: Seven Dollars in Dog Money

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Nichts zu sehen. Geht weiter Leute. Man mit Kopfgrippe, das ist alles. Wirklich. Hier gibt es nichts zu sehen. Geht weiter ihr lieben.

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Diese Gutschrift gilt für eine freie Zwiebel-Explosion bei Grizzlebees! Ihr werdet noch wünschen, dass ihr nicht ganz so viel Spaß habt!

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Dies bedeutet allen bis auf euch Warrior Fans bestimmt nichts, aber ich musste einfach den Blogger djturtle zitieren: „Don Nelson bedeutet dem NBA (National Basketball Association) dasselbe wie Colonel Kurtz Vietnam.“

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Unsere neun (fast zehn jährige!) Tochter arbeitet gerade an einem Comic, den sie entweder „The Scarlets“ oder „The Love Haters“ nennt, in dem die Heldinnen süße Jungs und Barney, den lila Dinosaurier, in die Luft sprengen.

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Ich weiß, dass ich zu viel an Comics denke, aber I muss dazu sagen, dass, obwohl ich von Natur aus ein Pazifist bin, ich absolut den Krieg, egal welchen Krieg, unterstützen würde, falls der Präsident in durch folgenden Spruch erklären und rechtfertigen würde: „Es ist Zeit zum Verprügeln!“ ("It's clobberin' time!")

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Dies ist einer meiner heiligsten Objekte – ein kleiner Cartoon von Lynda Barry, den sie beigefügt hatte, als ich ein größeres Bild von ihr kaufte. Es sitzt auf meinem Schreibtisch und berät mich.

Lynda Barry cartoon

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„Nun gut, wenn ich unsichtbar wäre, dann würde ich folgendes tun. Erst würde ich ausrasten. Dann würde ich einen Cartoon-artigen Sensei (Lehrmeister) finden, der mir die Kunst der Unsichtbaren lehren würde. Dann wäre ich glücklich und zufrieden.“ „Ach, falls ich eine Million Dollar hätte, dann würde ich ein Trampolin kaufen. Ein GROSSES. Dann würde ich drei Tausend an ein Tierheim stiften. Dann würde ich einen Fernseher für... mein Zimmer kaufen und den Rest für verregnete Tage aufbewahren.“ Alles Gute zum Geburtstag, coolste Tochter der Welt.

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Habe gerade ein ziemlich SAGENHAFTES Geburtstags-Wochenende meines jüngsten Kindes abgeschlossen. Schatz, wir haben wie die Rock Stars gefeiert. (OK, wir waren bei Build-a-Bear (wo sie sich Stofftier Bären gebastelt haben) und hatten dann eine Pyjamaparty. Aber in ausgesprochen gutem Stil.) Trotzdem schienen das Mädchenkind und BFFoG (Best Friend Forever of Girl – beste Freundin je des Mädchenkindes) eine prächtige Zeit gehabt zu haben, waren spät auf, und absolut mädchenhaft, mit allem was dazu gehoert – und dies sage ich als übender Feminist, hhmm – sie hatten wirklich einfach viel spaß.

Sehr gut haben sich beide von ihnen benommen, mit nur minimalen, widerlichen, Schmollmündern und „Papi-biiiiitte?“ während sie ihr bestes von sich gaben weiteres Bärenzeug aus mir und meiner keuchenden Kreditkarte herauszuquetschen. Sie sind beide aufgeblieben, als würden sie für Abschlussprüfungen büffeln und machten dann furchterregende, alberne Geräusche noch eine Stunde nachdem die Lichter ausgingen.

Ach, und natürlich bin ich auch KO weil ich stundenlang herumstehen musste in diesem Baeren-Bau-Laden, welcher mit hyper-aufgeregten kleinen Mädchen überfüllt war. Aber warum also müde? Weil ich mir alle Mühe machen musste nicht wie ein Kinder Belästiger auszusehen, deswegen. Mädchen und BBFoG sind irgendwo im Laden verschwunden... und somit musste ich mit dem kleinen, blöden „UNSCHULDIGEN“ Lächeln alleine dastehen, als die Mütter mich mit verdächtigenden Augen von Oben bis Unten betrachteten. Aber das Wochenende war auch für mich Spaß, schätze ich. Ich hab’s genossen, auf die eigenartige väterliche Art und Weise. Toll! Ich bin ein erwachsener Kerl, da gibt’s kein Weg drum herum, aber ich habe das Gefühl als hätte ich gerade einen zehnten Geburtstag gehabt.


Facebook Einträge von Tad
KW 45, 2009
2. - 8. November

Oh ja. Das wird dir gefallen, falls du es noch nicht gesehen haben solltest.
The Daily What (Das tägliche Was)

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Und dies ist für Deb (und das Mädchenkind):

Christopher Walken Poker Face Halloween
Source: www.youtube.com

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Falls ich es vor Tagesanbruch nach Hause schaffe, dann krieg ich vielleicht doch noch etwas Schlaf heute Nacht.

Friend of the Devil

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“The best laid plans of mice and men” (Zitat: die am besten ausgelegten Pläne von Mäusen und Männern) schlagen oft fehl weil die Männer die Mäuse nicht hören können und manchmal auf sie treten und die Mäuse dann so sauer sind, dass die ganze Abmachung sich die Macht gerecht zu teilen den Bach runtergehen.

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Was profitiert ein Mann wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Autoschlüssel verliert? (Obwohl ich schätze, dass wenn er schon die ganze Welt gewonnen hat er sich einfach ein anderes Auto nehmen könnte.)

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Facebook: ein Wenig aufpicken, ein Wenig plaudern, ein Wenig aufpicken, ein Wenig plaudern, ein Wenig aufpicken, ein Wenig plaudern, pieps, pieps, pieps, viel plaudern, noch ein Wenig mehr aufpicken.

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Zitat von Mädchen Vorsitzender: (vom Schul-Aufsatzbuch unserer neunjährigen Tochter, um genau zu sein – mit leicht verbesserter Rechtschreibung.) ... Dann kamen meine Eltern raus und sagten, dass es einen wandernden Rock in meinem Zimmer gab. Und da war einer! Es nahm mich auf eine Insel mit wo alle Kleider wanderten! Jeder versuchte sie einzufangen! Dann wachte ich auf. „Was ein Traum“ sagte ich. „Das ist was du denkst“ sagten meine Hosen.

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Heute ist Basketball dran. Das erstes Mal wieder seit einer Woche. Ich hatte Abgabetermine. Auf der anderen Seite schätze ich es sehr wenn ich aus dem Haus raus komme. „Wie nennt man das große Ding über uns? Himmel? Wow. Wann haben sie sich das einfallen lassen?“

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Ich denke, dass ich nun doch Grippe erfolgreich bekämpft habe, die mich die ganze Nacht lang versuchte in eine Zombiehülle zu verwandeln, damit es in mir herumspazieren könnte, um weitere faszinierende Vieren zu treffen. Es ist aber eigenartig – ich bin ein glücklich verheirateter man, aber ich kann einfach an nichts anderes denken außer spiralförmig aufgestapelte Capsomer.

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Visual Topography of a Generation Gap

Daniel Bejar - The Visual Topography of a Generation Gap (die visuelle Topographie einer Generationslücke)

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Hey, Baby. Stört es dich wenn ich meinen Kittel abwerfe und dir etwas super geschmeidige mRNA injiziere? Yeah, Baby. Ich glaube du weißt wovon ich spreche...

virus

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Oh. Mein Gott. Das ist das witzigste JE. (Entschuldigt bitte die frisch pubertierende Mädchen Stimme, aber es ist ABSOLUT WAHR.) Ich muss dieses Buch finden – Rob Liebfeld „TESTAMENT“. Es ist mit lauter 90iger Jahre Bibel Güte von Liebfeld gefüllt – wie Goliath ist ein riesiger Transformator in Tarnfarbe.

Ich wiederhole das noch mal für all diejenigen von euch, die noch nicht von der reinen Fantastischheit dieses Kunstwerks übermannt worden sind: Goliath. Ist ein Transformator Roboter. In Tarnfarbe. Lest selbst weiter.

Rob Liefeld's TESTAMENT

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Falls der Text auf dem vorhergehenden (Testament) Bild zu klein zum Lesen sein sollte, ist folgendes wichtig: „David wurde zu einem Extremsportler modernisiert, während Goliath als eine monolithisch, von den Spießbürgern angestellte, robotische Kriegsmaschine, dargestellt wird. Zauber.

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Mein Sohn hat gerade fast die gesamten letzten zehn Minuten damit verbracht „Du hörst mir nicht zu!“ zu schreien, ohne Pause, in der ich ihn hätte fragen können was genau ich nicht höre.

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Aus der Dunkelheit kommt Licht. Aus dem Tod kommt Leben. Aus der Langeweile kommt... Urzeitkrebse! Ja, ich habe mir wieder welche geholt. Schielend auf die winzigen Röhrchen zu blicken wird wieder teil meiner Schreibroutine werden. DAS fehlt in deiner „Farmville“, ha!

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Ein Golden State Warrior Fan (kalifornische Basketball Mannschaft) zu sein scheint in letzter Zeit wie Stammkulturen unterschiedlicher Durchfälle zu sammeln und an sich selbst auszuprobieren.


Facebook Einträge von Tad
KW 44, 2009
26. Oktober – 1. November

Anscheinend hat sich Facebook auf verwirrende Art & Weise verändert, aber, da ich ja eh schon durcheinander bin, hat es nur einen kleinen netto Effekt. Aber aus irgendeinem Grund kann ich zur Zeit nur Einstellungen aus der Zukunft, und zwar genau sechzehn Minuten in der Zukunft, erhalten. Halt, PASS AUF!

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Aus irgend einem Grund sitze ich gerade mit der Melodie von „Get Smart“ (einer Fernsehshow aus den 60igern) hier, während mir diese Melodie durch den Kopf spukt – außer dem Schluss. Somit wird es zu einem unaufhörlichem Kreislauf. Einem wahren Ohrwurm. Ich war schon dabei den Text niederzuschreiben, aber dann würde ich ja einen Haufen unschuldiger Leute damit anstecken, die sich ansonsten vielleicht gar nicht daran erinnern würden. (An der Melodie, sowohl als der Show, ist ja nichts dran auszusetzen – ein persönlicher Liebling von mir – aber, Mensch, ZU VIEL, man. Zu viel ist einfach zu viel.)

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Unser männlicher Kater schient zu glauben, dass ich „streichle mich, Miststück!“ heiße.

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Falls ihr mich auf der World Fantasy Messe sucht, ich nehme an keinem Forum teil, aber ich werde mit meiner Frau in der Bar sein, die sich dieses Wochenende mit ihrer britischen Vergangenheit verbinden wird, z.B. sich mit ihren Freunden zu betrinken.

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Unser zwölf jähriger Sohn hat uns während dem Abendessen Vorhaltungen gemacht, dass wir nie „rad“ oder „groovy“ vor Kindern seines Alters machen könnten, ohne dabei peinlich unmodern zu wirken. Ich musste ihm erklären, dass wir erwachsenen uns tatsächlich auch so fühlen.

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Ich habe heute „ge-conned“ (für diejenigen von euch die bewusstere Leben führen bedeutet dies, dass ich heute an einer Fantasy Convention (Fantasie Messe) teilgenommen haben) und mein Verstand besteht nun noch nur aus „Käse aus den Hütten“, meine verehrten Herren und Damen. Somit wünsche ich nur noch eine gute Nacht, oder einen guten Tag, wo immer ihr euch auf dieser Welt befinden mögt.

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Hier ist ein Foto von mir, bei meinem Auftritt auf der World Fantasy Convention heute.

Tad arrives at WFC

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Ich Con, deswegen bin ich... fix und fertig um genau zu sein.

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Nurgle. Habe gerade „Conning“ und „Weening“ beides überlebt. Habe mein bestes gegeben, um heute ein ausgewachsenes menschliches Wesen zu erschöpfen und erste Umfragen haben ergeben, dass ich dieses menschliche Wesen sein könnte. Gute Nacht. Ich schreibe, falls ich Arbeit finde.

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Ich habe die Messe (convention) geliebt. Aber noch mehr liebe ich die Tatsache, dass ich heute Heim kommen darf und den ganzen Tag wie eine Nacktschnecke umherliegen darf, ohne an all die schlauen Dinge zu denken, die alle um mich herum von sich gegeben haben. Ach ja, es tut so gut für ein paar Stunden nicht mehr zu denken. So lange man irgendwann wieder damit anfangen kann.

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Genau so hat es sich auf der World Fantasy Convention 2009 angefühlt:

WFC 2009


Facebook Einträge von Tad
KW 43, 2009
19. – 25. Oktober

Es regnet gerade so stark, dass die Hunde schon tropfen, während sie zu ihren Pinkelstellen rennen, damit sie umso schneller wieder rein kommen können.

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Denke diesen Monat an Jubiläen.

robot love

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Warum sagt das Sprichwort, dass nur die Guten jung sterben, aber niemand behauptet das Carl Jung gut gestorben sei?

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Na, komm -- auf was wartest du?

yellowbrick road

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Ich habe gerade einen Tag von fast perfekter Nicht-Arbeit. (Was natürlich nicht bedeutet, dass ich auch einen Tag frei von Pappa-sein und Eheman-sein hab). Aber morgen beginnt alles wieder von Neuem, und wird sich auch in die nicht übersehbare Zukunft ausdehnen. Na, auch gut – wenn ich zu viel Freizeit hätte, dann würde ich sie eh bloß mit neuer Arbeit füllen.

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Seht ihr? Das ist der Beweis.

shaved ape baby

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Wenn ich schon dabei bin Bilder einzustellen… Ich liebe einfach Odilon Redon.

Odilon Redon

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Heute werde ich anfangen den ersten Entwurf von Deb für das neue Tinkerfarm Buch zu lesen. Was für eine coole Aufgabe…

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Wenn du schon nach meinem Preis fragen musst, du kannst dir mich eh nicht leisten. Aber so ab und zu lass ich schon mal was gratis durchgehen...

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Mein jüngster Bruder Arthur Evans hat heute Geburtstag. Er ist SEHR ALT. (Wir werden nicht weiter darauf eingehen was das mich dann macht). Ich werde ihm nichts schenken, da er zu alt ist ein Geschenk zu genießen. Alt, alt, alt. Armer, uralter Kerl.

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Jetzt wo wir Bruderherz zum Geburtstag gratuliert haben, machen wir uns mit Freunden auf den Weg zu einem afghanischen Restaurant. Aber erst noch schnell die Kinder unterwegs loswerden. Zoom zoom zoom!

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Sonntagmorgen ist, aus irgendeinem unmöglichen Grund, schleunigst dabei sich in Sonntagnachmittag zu verwandeln. Ich kann diese ungehörige Eile nur missbilligen.


Facebook Einträge von Tad
KW 42, 2009
12. – 18. Oktober

Heute ist so ein ich-kette-mich-an-den-Schreibtisch Tag. Ich kann mich schwer davon abhalten an das goldene Zeitalter zu denken bevor es Schreibtische gab, als Schriftsteller frei und nackt umher rannten und ihre Ideen unten am Wasserloch einfingen. Sch… Möbel, seit verflucht!

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Comcast (unser hiesiger Kabel/Internet Anbieter), der anscheinend im Sturm umgefallen ist und brach, ist nun wieder funktionstüchtig und läuft wieder. Ich bin wieder mit meinem virtuellen Dorf verbunden und muss mich nicht mehr länger mit meiner Familie unterhalten. Puh – das war so... primitiv!

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Noch ein weiterer Grund warum man eher Mitleid mit mir haben sollte, als mich zu fürchten: ab und zu wandere ich Nachts umher und nicht nur, dass ich dabei mit mir selbst spreche, nein, sogar auch noch in fremden oder sonst „neusten“ Akzenten, manchmal sogar mehrere im selben Gespräch... Natürlich bis mir auffällt was ich tue, an welchem Punkt ich schuldig um mich blicke und ich wie ein verfluchtes Ding in mein Büro zurück schleiche.

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Achtung: es gib nicht genügend Wort, um auszudrücken wie cool diese Bilder sind. Geh schau sie dir einfach an.

photomicrography

35 Years of the World’s Best Microscope Photography
Source: www.wired.com

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Das Umschreiben läuft so weit so gut, dass ich mir etwas Basketball gönnen werde. Life is good (wie die eine Firma so schön behauptet – das Leben ist gut). Bis ich mir etwas verzerre.

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Esse gerade kleine Schoko-Pralinen, die einige Außenstehende vielleicht versehentlich „Kinder Nascherei“ nennen könnten. Ignoriere: den orangenen katzenartigen Amerikaner, der denkt, nur weil er auf eine Katzen Art & Weise sehr attraktiv ist, schuldet ihm die Welt Feines... – auf Anfrage. Gehe zu Bett: wann ich verdammt noch mal will, den ich bin jetzt erwachsen und lebe in meinem eigenen Haus und schere mich einen Dreck um Anständigkeit. Fazit: TW kostet sein Leben voll aus.

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Kritik an der Musik, wie politische Reden, haben erst jetzt, im Zeitalter des Internets, ihren wahrste und doch auch raffiniertesten Ausdruck gefunden.

Every Nickelback Wikipedia Page Vandalism Ever
Source: www.collegehumor.com

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Einen Dank an Robert N. Stephenson dafür, dass er dies hier eingestellt hat (faszinierendes Video). Ich verehre diese Katze jetzt. Das meine ich ernst. Weg mit euch - Rest von euch möchte gern Objekten. Dies hier ist das Wahre.

Nora The Piano Cat: The Sequel - Better than the original!
Source: www.youtube.com

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Ich hatte zum ersten Mal Kürbis & Kokosnuss Eiercreme mit Rum- und Limettensauce zum Nachtisch gegessen. Sehr, sehr lecker.

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Canoe Ride


Facebook Einträge von Tad
KW 41, 2009
5. – 11. Oktober

Umschreiben. Oh, gibt es irgend ein Wort, dass noch weniger reizend klingt? Außer vielleicht „kauern“ und „aufstoßen“ und vielleicht „grunzen“?

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Zwei Interviews hinter mir und mit dem Umschreiben angefangen. Für den Moment zumindest SCHREIT mein Leben regelrecht Fortschritt.

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Mädchenkind Williams-Beale und Mädchenkind Daniels misshandeln einen hiesigen Einwohner.

Frankie Dresses Up

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Wenn das Internet endgültig kommerzialisiert ist, dann werden nur Enten und Spinnen reich sein.

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Meine wunderschöne Frau und einer unserer arroganten Haustiere.

Deborah Beale

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Das Corned Beef und die Kartoffel-Pie, plus einen Hauch von Meerrettichsenf und einen Hauch von brauner Sauce von Mutter Hazel. Ah. Allerliebst. Zeit für einen Imbiss.

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An die von euch gerichtet, dessen Haare, wegen Obama, zu Berge stehen, darüber, dass er den Friedens Preis erhalten hat: ihr müsst mehr reisen. Denn, der Rest der Welt hat WIRKLICH die Bush Administration gehasst. Wirklich, wahrhaftig, tatsächlich. Und dies ist eine Art auf die uns unsere Alliierten zeigen, wie dankbar sie sind, dass diese sch...amvolle Zeit, des Egoismus und der Inkompetenz nun endlich zu ende gegangen ist.

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OK, ich verstehe ja, dass ihr Konservativen Obama nicht mögt, die Demokraten nicht mögt, auch keine Regierungsprogramme, etc. Aber ihr hattet gerade acht Jahre lang ziemlich alles so laufen wie ihr es wolltet. Wir haben unseren Burschen seit w...eit unter einem Jahr federführend und im Vergleich zu Bush hatte er noch nicht mal einen Honeymoon. Jetzt seit ihr dran abzuwarten, bis ihr wieder an die Macht kommt, ihr großen Babys. Euer jammern ist ja betäubend.

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Übrigens ist es immer wieder eine Freude mit Menschen zu sprechen, dessen Standpunkt anders ist als meiner und, die mir diesen so höflich mitteilen können, oder zumindest mit Humor. Gott bewahre, dass wir an den Punkt kommen sollten, an dem wir in diesem Land nicht mehr miteinander reden können. Das ist für KEINEN gut.

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Hier einer meiner Wünsche: ich hoffe, dass eines Tages Politik und Religion immer noch diskutiert werden und sogar darüber argumentiert wird, aber auf der selben Art & Weise in der Ingenieure darüber diskutieren welche Vorrichtungen am Besten funktionieren.

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Ich mach mich auf den Weg, um ein wenig zu musizieren. Werdet während ich weg bin bitte nicht krank und jagt nichts in die Luft. BITTE. Ich brauche euch alle.

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Bin wieder zurück vom Musizieren. Ihr könnt nun damit fortfahren Dinge in die Luft zu jagen @#$!


Facebook Einträge von Tad
KW 40, 2009
28. September – 4. Oktober

Ein literarisches Treffen: William Burroughs, Jean Genet, Terry Southern und Allen Ginsberg beim Democratic Convention in Chicago 1968.

Literary Gathering

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Dies ist warum ich Comic Bücher liebe.

Anti-Gravity Shoes

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Ich trinke Zuckerfreie, Koffeinfreie, Cola-freie Cola Light. Um es genau zu nehmen tue ich es gar nicht, denn es ist gar nichts mehr drin in der Dose. Aber mein Lebensstil ist COOL!

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Ein weiterer arbeitsreicher Tag liegt vor mir um DIR qualitätsreiche Fantasy und Science Fiction Unterhaltungsprodukte zu bringen. Ja, wir sind die Firma die sich bemüht * (*Dörfer in der Nähe der Fertigungseinheiten könnten spontan in Flamen aufgehen oder eine höhere Anzahl von Mutationen aufweisen.)

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Mein Geburtstag ist bereits in einigen Monaten (wink, wink... Tipp!)

Gorilla Sign

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Ein weiterer wichtiger Gedanke: Es gibt auf dieser Welt Menschen die verhungern und die leiden und doch besteht meine Familie darauf das Gefrierfach mit etlichen Eiscremesorten zu füllen, vor allem mit denen, die ich nicht mal unbedingt mag.

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Was mir heute Abend aufgefallen ist: I bin so ziemlich der Ron Jeremy von Sciencefiction/Fantasie: egal was sie vom Rest von mir halten, sie müssen meine Länge respektieren.

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Er war der feinste und beliebteste Mann, der je das Amt von „The People’s Crouton“ besetzt hat.

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Das vorhergehende Kommentar ist ein Beispiel der neuen Ausdrucksform, die ich gerade anbahne, die ich “Punchline With No Prefiguring Joke” (“Pointe ohne ankündigenden Witz”), oder auch “Punchline-Only Humor” (auch bekannt als “Pointe-Pur Humor”) oder sogar einfach nur “PP” nenne. Nicht zufälligerweise deutet dies auch das Ende meines… Projekts der letzten zwanzig Jahre an “Lange Aufbauphase Ohne Pointe”, oder “Romanliteratur“ wie ich es auch manchmal nannte.

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Das wichtigste politische Thema der nächsten paar Jahre wird wohl sein herauszufinden ob die lauten Rechtradikalen es schaffen werden irgendeinen Versuch von liberaler/progressiver Reform in ein Horrorobjekt und in obszöne Geräusche zu verwandeln, sodass sie im Schlamm untergehen und verenden. Denn das... bedeutet, dass ganz und gar nichts Brauchbares in diesem Land in den nächsten Jahrzehnten geschafft werden wird.

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Hatten einen schönen Tag, vorlesen und Signierstunde bei Boderlands, Abendessen mit geliebten Freunden und ein Betthupferl auf dem Weg Heim bei unserem hiesigen schicken Restaurant. Sind Heim gekommen und die Kinder und Hunde sind uns vor Freunde angesprungen, dass wir zu Hause waren. Wirklich schön.

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OK, dies ist der Grund warum es keine Neandertaler mehr gibt: sie schwelgten in der menschlichen Manie Tiere in verrückte Kostüme zu verkleiden und die Höhlenbären konnten die Hütte einfach nicht mehr ausstehen.

Sherman's Hat

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Ein Tag voller Arbeit und Arbeit und vor Empörung schreiender Kinder, dann vor Freude kreischender Kinder, noch etwas mehr Arbeit, etwas Gelaechter, mexikanisches Essen und dann das Stopfen von sich weigernden Kindereinheiten in ihre Betten, mit oder ohne Geschrei – Gesegnet sei unser glückliches Heim.


Facebook Einträge von Tad
KW 39, 2009
21. – 27. September

Heute Abend hatte unsere Tochter, mit einer wirklich wunden, abgeriebenen Schorfstelle am Fuß, einen bitte-lass-mich-Klein-sein Moment – fast in Panik über den Schmerz, fast als ob er nur daran erinnert, dass wir alle sterblich sind und in einer gefährlichen Welt leben. Aber, bei Gott, sie ist so ein süßer kl....einer Keks und hat sich so liebevoll, nachdem das Pflaster und was weiß ich noch alles, aufgetragen wurde, bei Deb und mir bedankt, obwohl ich ehrlich gesagt nicht sicher bin, dass ich tatsächlich so geduldig war, wie ich hätte sein können.

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Das nächste Mal, dass ich zu einer Tagung, oder einer Messe, oder einer Markteinführung, oder ähnliches gehe, hoffe ich, dass sie mir ein Gerät geben, dass die kostenlosen Einkaufstaschen verdaut, die ich dort ständig erhalte und, dass es auch alle anderen kostenlosen Einkaufstaschen, die ich je erhalten habe, verdauen wird und etwas nützliches ausscheiden wird... oder zumindest etwas biologisch abbaubares.

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Ich wünschte mir, dass ich am Meeresboden wohnen würde. Ich würde den ganzen Tag am Fenster sitzen und ähnliches beobachten.

Barreleye Fish

2009 February « World News Update
Source: worldnewsupdate.wordpress.com

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Meine reizende Familie ist für den Tag an den Strand gefahren und ich arbeite. Ja, ich arbeite. Ab und zu tue ich das, nur um Menschen zu verwirren.

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Ich habe gerade einem Freund empfohlen, dass er eine Million Dollar verdienen könnte, wenn er „Breakfast Club” in ein Broadway Musical verwandeln würde. Nun mache ich mir Gedanken darüber, welche weiteren todsicheren Filme als Musical-Futter noch unverwertet schlummern. Natürlich denke ich da an „Das Boot”, aber eigentlich mochte ich immer am Liebsten diese großen Busby Berkeley, bei denen alle tanzen, Shows... du weist schon... ein hundert deutsche Matrosen, die ansteckend lebhafte Töne in schnellen Schritten zaubern (am Besten zu einem Marimba Takt natürlich...)

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Bezaubernder Abend mit Familie und Freunden. Wir haben chinesisches Essen geholt, Alkohol in angebrachten Mengen genossen und zwei stunden lang laut „Apples to Apples” (Äpfel zu Äpfeln) gespielt – zwei Arten um es genau zu nehmen, eine Version für die großen Kinder und eine für die kleinen Kinder und das in zwei verschiedenen Zimmern. Mensch, wenn du gerne viel faszinierenden Scheiß hören würdest, dann hättest du dort sein sollen.

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I left my heart in San Francisco (ich habe mein Herz in San Francisco gelassen... wie in dem Lied), aber meine Nieren haben es bloß nach Burlingame geschafft. Oh, und dann gibt’s da noch einen Teil meiner Lungen, der in der Gegend vom Lower Peninsula verstreut liegt.

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Ich hätte es besser wissen sollen, als einen Hund in mein persönliches Foto mit einzustellen. Die Hunde haben gestern Nacht einige Süßigkeiten erwischt (zum Glück keine Schokolade), aber der Chihuahua verwandelte sich für Stunden um Stunden in einen Kotzbrunnen. Ich werde diesen Horror nicht im Detail beschreiben, aber wir mussten den Boden schrubben und das Bett komplett abziehen. Oh, und Deborah und ich haben jetzt posttraumatisches Stresssyndrom.

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Tracie (die Schwester von Deb) und Josh (unser Neffe, aber nicht der Sohn von Tracie) sind mit Deborah auf dem Weg zum Flughafen, auf dem Weg zurück nach England. Fliegt sicher. Wir vermissen euch jetzt schon. Auf Claret and Blue! (die Farben der Fußball Mannschaft von Caston Villa)


Facebook Einträge von Tad
KW 38, 2009
14. – 20. September

Der Horror, der Horror...

Der Horror

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Die Gäste haben sich eingenistet. Unterschiedliche Briten sind, mit Büchern, lesend, Musik hörend, Wein schlürfend, ums Haus drapiert. Es ist so niedlich – wenn man sie so sieht, erscheinen sie fast wie Menschen!

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Seit langer, langer Zeit in einem Eichenbaum aus fern gelegenen Welten schlagen wir uns mit den Nüssen der dunklen Seite. Checkst du das?

Jedi Squirrels

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We were wrong, we were wrong, but so young and so frightfully in lo-o-ove... (Nun, gibt mir doch bitte irgendjemand den Refrain)
Dies ist vom Lied von Bonzo Dog Band “We Were Wrong” – wir hatten unrecht, aber waren so Jung und so schrecklich verliebt.

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L’shana tovah, meine Freunde.

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Wunderschöner Familienabend mit dem gesamten Yankee/britischen Clan. Zumindest mit all denen, die zur Zeit in den Kolonien vertreten sind. Wir sind aber längst nicht leise.

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Was wenn Huxley recht hatte und nicht Orwell?

img40.imageshack.us

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I habe zu Ungenügen Panische Kinder großgezogen. Das ist der Grund warum sie so viel schreien, wenn ich Kopfschmerzen habe.


Facebook Einträge von Tad
KW 37, 2009
7. – 13. September

OK, noch ein paar Seiten Korrektur, dann einen Kurzurlaub im Hinterzimmer, bei dem ich das Katzenklo putzen werde (whee!) und dann ab ins Bett, um Sigur Ros zu hören und mir Gedanken darüber machen wie ich den Krieg beenden und Krebs kurieren werde.

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Ich dachte ich hätte dies bereits schon mal mit euch geteilt, vielleicht aber auch nicht. Und somit, hier ist er: der absolut beste japanische leuchtende außerirdische Titten Horror Sci-Fi Komödien Trailer des Tages:

The Ancient Dogoo Girl – Trailer

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Ich mag Menschen. Nicht alle, wohlgemerkt. Aber viele. Sie sind ziemlich cool.

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“Erschöpft” ist ein gutes Wort. Kein gutes Wort im Sinne von “Spaß”, gute im Sinne von “passend”.

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Ich hatte gerade ein faszinierendes Erlebnis als ich, während meinem Deutsch Unterricht, gleichzeitig meinem Sohn mit seinen Spanischhausaufgaben geholfen hatte. Der neue Tad – jetzt mit noch mehr verworrenen Verben!

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Ich bin aus den tiefen des Schreiben, mit einem bestimmten Gefühl beobachtet zu werden, aufgetaucht.

Eindeutiger Weise hatte ich die Essenszeit vergessen. Bei, vielleicht, vierzig Sekunden...

Feed Us Now

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Hatte gerade einen gewaltigen Haysi Fantayzee Flashback. Ich hatte seit buchstäblich zwanzig Jahren nicht mehr an sie gedacht. Die hätten es noch weiter schaffen sollen. „Shiny Shiny“ war super gut und „John Wayne is Big Leggy“ ist alleine wegen des Titels ein Klassiker.

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Das ist was mir Nachts bevorsteht, wenn ich versuche mich schlafen zu legen. Nicht viel Platz für moi, oder?

Place for Moi

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Und dies ist der kleine Lümmel, der mir meinen Platz wegnimmt.

Usurper

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Viel beschäftigter Tag, los zum Flughafen, die Verwandtschaft kommt! Gestern hatte ich auch viel zu tun. Aber wir können nun stolz berichten, dass der Boden des Zimmers des Mädchenkindes zum ersten Mal, seit den letzten Tagen von der Clinton Amtsperiode, wieder sichtbar ist.

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Zwei Naechte hintereinander mit europaeischem Besuch, beide bezaubernd. Gestern Abend kam ein deutscher Audio-Verleger, den wir wirklich gern haben, zum Abendessen. Heute Abend haben wir unsere englischen Verwandten (inklusive einer, die Deb nicht erwartet hatte: Ueberraschung erfolgreich) bei uns und wir hatten eine grrr.... andiose Zeit mit ihnen. Sie werden noch eine Weile bleiben, ja, dass werden sie.


Facebook Einträge von Tad
KW 36, 2009
31. August – 6. September

Werde testen ob mein Knöchel heute funktioniert. Ich werde ihn mit Basketball testen. Wenn ich hinfalle und beginne wie ein kleines Kind zu kreischen, dann werde ich die Prüfung „nicht bestanden” haben.

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Würdest du lieber das Leben eines Unbekanten retten oder eine Million Dollar erhalten? Falls du dich für die Million entscheidest wird der/die Unbekannte sterben und höchstwahrscheinlich eine trauernde Familie hinterlassen – aber das ist auch alles, was du über diese Person weist. Wenn du gesagt hast: „ich nehme... das Geld” dann fange langsam an weitere Details und Nähe hinzuzufügen – gleiches Geschlecht, gleicher Kontinent, sieht dir ähnlich, wählt wie du, ferne Verwandtschaft... Wann verändert sich deine Antwort?

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Ich tue mein bestes zu schreiben, während eine winzige, hundeartige Kreatur (viel zu klein, um tatsächlich ein Hund zu sein) vor lauter langweile winselnd am Türgitter zum Büro kauert. Mein Herz ist hart, aber meine Ohren fangen an zu brennen.

Ich habe nachgegeben. Es sitzt in meinem Schoss. Aber zumindest ist es nun endlich leise...

Frankie Wah

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Mein frau und mein daughter are having eine kleine Britneyfest here in the office. Gott im Himmel! = Meine Frau und meine Tochter halten hier im Büro ein kleines Britneyfest. Gott im Himmel! ...na, das hat er doch ganz gut hingekriegt

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Hier ist mein Vorschlag für eine Fernsehsendung: durchdringendes Gekreische und lange Pokemon Monologe, vermischt mit dem Klang von furzenden Hunden. Ich werde es: „Williams Live” nennen. Wenn ihr beide Anspielungen kapiert habt, dann gratuliere ich! (Es sind tatsächlich zwei düstere Scherze in einem!)

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Wieso ist es notwendig, dass man Freizeit einplanen muss? Und nicht nur einplanen, sondern die Zeit mit einem Vorschlaghammer aus dem Terminkalender meißeln muss, da es sonst nicht hineinpassen würde?

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I denke ich werde meiner Familie einen Ausflug zum Flohmarkt vorschlagen. Das haben wir bereits einige Jahre nicht mehr gemacht und der Grosse ist dieses Wochenende. Zeit um sich mit piñata (mexikanischer Brauch - Pappmasche mit Süßigkeiten gefüllt) und billig Schmuck einzudecken!

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Wir waren auf dem Flohmarkt in San Jose und haben unser bestes geben, um der hiesigen Wirtschaft Starthilfe zu leisten. Falls es falsch sein sollte einen Haufen billiges Zeug zu kaufen, dann möchte ich nicht richtig sein!


Facebook Einträge von Tad
KW 35, 2009
24. – 30. August

Erster Schultag: Junge am Ächzen und Stöhnen (obwohl er die Nacht davor laut verkündet hatte, dass er überhaupt keine Schwierigkeiten haben würde wieder früh Morgens aufzustehen). Das Mädchen andererseits war bereits mehrfach zwischen 6:15 und 7:00 Uhr aus ihrem Zimmer herausgeschlüpft und wieder in ihrem Zimmer verschwunden, um ihre besondere Erster-Schultags-Bekleidung in meinem Schrankspiegel zu begutachten. (Nun berücksichtigt, dass ich um 3 Uhr Morgens schlafen gehe und dann könnt ihr vielleicht verstehen, warum ich nun das Gefühl habe, dass mir Frosche ins Gehirn geschissen haben).

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Ich habe Kinder. Hast DU Kinder? Nein? Möchtest du gerne welche?

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Falls es da draußen irgendwelche San Francisco Giants Baseball Team Fans gibt – wir treffen uns morgen bei mir zu Hause, um gemeinsam lila „Kool-Aid” zu trinken. Informelle Kleidung.

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“Go tell Williams, thou who passest by, That here, obedient to his laws, we lie.”
„Gehet und erzählet Williams, du, der hier vorbeigezogen bist, Das wir hier, seinen Gesetzen entsprechend, liegen.”

RIP Seamonkeys

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Ich habe gerade einen gesamten Charakter aus dem letzten Band entfernt. So etwas habe ich noch nie zuvor gemacht. Und es ist auch noch ein Charakter, den die Leser bereits kannten. Aber er/sie wird „nimmer zurück komma”.

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Mein heutiger Lieblingstitel eines japanischen Horror-Action Films: Die Mädchen Attacke Schwimm Mannschaft gegen Die Untoten.

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Ja, ich arbeite wirklich. Es sieht nur so AUS, als ob ich mit den Katzenhaaren auf meinem Schreibtisch kritzele.

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Liebe neue Freunde. Ich warne euch. Nehmt nicht alles was ich sage ganz wörtlich, da ich bekannt dafür bin, dass ich unter dem Winzigen-Hirn-Syndrom leide.

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Habe zwei Tage damit verbracht, zwei Kapitel von Shadowrise zu überarbeiten. Extrem langsam im Vergleich zu meinem Durchschnitt, aber sie benötigten beide ausgiebige Überarbeitung. Ich glaube das beide jetzt recht gut sind, zum Teil sogar das Beste, was ich bisher geschafft habe, aber um ehrlich zu sein, habe ich keinen Weg dies wirklich zu beurteilen. Dieses Buch... nun, war und ist ein sehr interessantes Buch – interessant, tja, der alten chinesischen Bedeutung des Wortes nach.

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Leute kommen mit Kameras auf uns gerichtet auf uns zu, um ein Live-feed nach Deutschland aufzubauen. Es fühlt sich so an, als ob sie uns mit Spätzle servieren und wir gegessen werden.

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Ist es irgendwie möglich eine einstweilige Verfügung über das wahre Leben zu erhalten? Nur, nun, weist du, so was wie, es muss auf Abstand bleiben, am Besten auf 150 Meter Abstand von mir.

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Massive Aufräumarbeiten um meinen Arbeitsplatz heute. Es stellt sich heraus, dass ich nicht nur einen Schreibtisch habe, sondern auch einen Boden.

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Ich bin müde. Haufen Arbeit heute. Ich werde mich einfach hinlegen und auf meine Vorladung zum Tod warten.

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Live interview überstanden. Mich schüttelt es wenn ich daran denke, was ich tatsächlich auf Deutsch gesagt habe als ich Die Drachen Der Tinkerfarm gelesen habe. Ich hoffe, dass es der Geschichte ähnlich war. Ich hätte mir wohl erst den Auszug anschauen sollen, denke ich nun, aber hatte auf den letzten Moment gewartet, um ihn auf Deutsch zu lesen.

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Ein Witz, den mein Vater mir mal erzählt hat (ich denke er hat ihn sich ausgedacht). “Kennst du das Lied in dem der Typ singt: “Where have all the flowers gone, long time passing”? (wo sind all die Blumen hin, lang war’s her) Nun, er hätte die Blumen nicht essen sollen.” Der man ist von einem anderen Planeten. Der Planet Vater.


Facebook Einträge von Tad
KW 34, 2009
17. – 23. August

Es sind Gehirnlichter! Hast du denn noch nie Gehirnlichter gesehen? Hör auf so zu starren!

Brainiac

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Basketball = noch ein verstauchter Knöchel = na gut, mehr Zeit zu arbeiten.

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Unser Sommer der fröhlichen Besuche und besucht werden hält an, als nun ein sehr netter junger man aus Frankreich den Tag mit unseren Kindern verbracht hat, bevor seine Eltern und seine jüngeren Brüder noch dazu kamen, um noch etwas Zeit mit uns allen zu verbringen, bevor sie ihn wieder mit nahmen. Wunderbare Menschen.

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Versuch ja nicht dem “King of Rock and Roll” einen Boogie-Woogie anzuhaften. Das kann ich nicht oft genug sagen.

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Mein Router hat nichts was nicht durch ein mehrstündiges Telefonat, mit einem freundlichen Mann von irgendwo im tiefsten Indien, repariert werden könnte. Leider hat sich nur mittlerweile mein Gehirn in Gnocchi verwandelt. Kalte Gnocchi. Ohne leckere Gorgonzola Sauce.

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“Still she haunts me, phantomwise, Alice moving under skies. Never seen by waking eyes…” „Sie spukt mich immer noch, wie ein Phantom, Alice, die sich unter den Himmeln bewegt. Nie von wachen Augen gesehen...” Diese Worte verfolgen mich heute noch, nach so vielen Jahren. Ich weiß noch ganz genau wie ich ihnen als Kind begegnet bin. Wenn ich eine paar Sätze auswählen sollte, weswegen ich ein Schriftsteller geworden bin, dann wären es diese.

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Von einem abzuschreiben ist literarischer Diebstahl. Zwei zu kopieren ist Recherche. – Wilson Mizner. Natürlich hat es Tom Lehrer noch besser ausgedrückt... und es dann auch noch mit Musik untermalt.

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Ihr medizinisches Merkblatt von heute: Amafufunyana – eine Geisteskrankheit, die nur Kulturspezifisch auftritt, in der das Opfer glaubt durch Hexenzauber von bösen Geistern besetzt zu sein. Sie glauben, dass eine Hexe Armeisen, die sich von einem toten Körper in einem Grab ernährt haben, verwendet, diese Armeisen zu einem Gift zermahlt, und diese dann der betroffenen Person auf geheimnisvolle Weise zuführt. Das führt dazu, dass das Opfer danach daran glaubt Geister-Gespräche in seinem Magen zu hören.

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Kleines Mädchen Kind sitzt mir am Schreibtisch gegenüber und schaut sich Lady Gaga und Britney Videos auf Deb ihrem Laptop an und das mit einer Art von jemanden, der etwas sehr wichtiges studiert.

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War gestern beim Bowling. Mit den Kindern. Mit vielen Kindern. Ich sehe mit meinem inneren Auge immer noch eigenartige Schleifspuren von Bällen, die boing-boing-boing von einer Stossstange zur anderen hin und her hüpfen. Es sah fast so aus als würde eines der 80iger Jahre Spiele aus der Spielothek lebendig werden, inkl. Geschrei, zu viel Sprite und billiger Pizza.

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Es scheint als sei der letzte meiner Urzeitkrebse nun auch der Sterblichkeit verfallen zu sein. Das bedeutet, dass es Zeit ist das kleine Aquarium austrocknen zu lassen, damit die hinterlassenen Eier dann wieder begossen werden können, um zu schlüpfen. Und so setzt sich der große Lebenszyklus auf meinem Schreibtisch fort. Der Urzeitkrebs ist tot, lang lebe der Urzeitkrebs!


DogBlog

LOL WTF?

Es ist so leicht bei neuen Dingen/Dingen die uns fremd sind einfach Andy Rooney nachzuahnen – vorzutäuschen nichts zu begreifen, zu übertreiben und sich darüber lustig machen. Und es wäre so einfach das auch mit Internet-Speak (der Internetsprache) oder Text-Speak (der SMSsprache) zu tun, welche sich mehr und mehr in unseren Alltag drängen und ein Teil unseres Lebens werden, nun schon bereits schon seit Ende der 80iger (mit einem Höhepunkt hier im 21 Jahrhundert).

Interessanter weise sind es genau die Leute, die das Internet für uns zugänglich gemacht haben, sprich das amerikanische Militär, die uns nun auch den letzten Satz von Akronymen, die nun einen fast permanenten Platz in unserer Sprache eingenommen haben, gebracht haben - wie SNAFU (Situation Normal: All Fucked Up) sprich Situation normal: alles beschissen, FUBAR (Fucked Up Beyond All Recognition) sprich komplett im Arsch, und SOL (Shit Out of Luck) sprich strahlendes Lächeln.

Wir befinden uns noch im Anfangsstadium der SMSsprache, also noch in der Übergangsphase. Eines was mir jedoch in letzter Zeit aufgefallen ist, ist das LOL (Laughing Out Loud) sprich lautes Lachen – entweder für sich oder im Zusammenhang mit anderen Akronymen, wie z.B. ROFLOL (Rolling On the Floor Laughing Out Loud) sprich auf dem Boden umherrollend vor lauter lautem Lachen– nun ein eigenes Verb zu werden scheint. Nicht nur der „lachen“ Anteil – ich habe bereits öfters „LOLing“ oder „LOLed“ gesehen.

Nun, wenn ich einer dieser Fachgelehrten wäre, dann wäre ich irritiert, denn es ist schlechte Sprache und einfach auch blöd „I’m Laughing Out Louding“ oder „I just Laugh Out Louded“ sprich I habe gerade gelautet Lachen, aber ich bin ja kein solcher – ich bin eher ein interessierter Beobachter. Außerdem ist es, wie bei so vielen anderen Veränderungen unserer Rechtschreibung und Kultur auch, dass es doch egal ist was Menschen wie William Safire oder Andy Ronney davon halten, es IST einfach so.

Manchmal weisen die Kritiker sogar darauf hin, dass es einfach nicht wahr ist – das “Menschen die LOL schreiben tatsächlich gar nicht laut lachen!” Dazu sage ich bloß, “Nein, wirklich?”

Natürlich können einige der gebräuchlichsten sms Redewendungen, wie z.B. WTF (What The Fuck) sprich was zum Teufel, und BRB (Be Right Back) sprich bin gleich zurück, und TTFN (Ta Ta For Now) sprich tschüs für jetzt, auf Zeiten Jahrzehnte vor unserer modernen Zeit zurückdatiert werden. Und genau wie das Daumentypen von einer neuen Generation ins Herz geschlossen wurde, wurden auch diese Kürzel in ihr Herz geschlossen und ihnen wurde eine ganz neue Bedeutung zugesprochen. Akademische Debatten werden nun ausgekämpft, ob diese Kürzel unsere Sprache bereichern oder beschädigen wird.

(Wir sprechen hier hauptsächlich über Akronyme für bekannte Redewendungen – die meisten vernünftigen Menschen würden zustimmen, dass „pwned“ sprich plattgemacht und andere Worte, die vorher wortwörtlich gar nicht existierten, tatsächlich unsere Sprache erweitern. Aber viele Akademiker und andere professionellen Meckerer scheinen davon überzeugt zu sein, dass wenn wir AFAIK anstatt von „as far as I know“ sprich soweit ich weiß, schreiben, wir dadurch die Englische Sprache vermindern. Wie vor langer Zeit höchstwahrscheinlich der Ausdruck „Yr. Obdt. Servant“ (Your obedient Servant) sprich ihr ergebener Diener, es auch tat.

Aber natürlich wissen diejenigen unter uns, die sich die Schreibkunst zu ihrem Beruf gemacht haben, oder auch die, die sich auf die Flexibilität und versöhnliche Natur unserer Muttersprachen verlassen, dass man eine Neuerung nicht nur durch Stirnrunzeln wieder verschwinden lassen kann. Falls du Kinder hast, dann kannst du dies sogar selbst zu Hause ausprobieren: sag ihnen, dass du eine ihrer liebsten Redewendungen „missbilligst“. Sie werden vielleicht aufhören es vor dir zu sagen, aber ich verspreche dir, dass sie nicht aufgehört haben diese Redewendung zu benutzen und höchstwahrscheinlich werden sie sie nun noch lieber nutzen als zuvor.

Sprache, wie das Leben, ist Veränderung. Wie mit allen Neuerungen, die mit kulturellen Mode Trends zu tun haben, wird auch die SMSsprache einige Neologismen hervorbringen, die nur für einige Augenblicke aufleuchten und dann auch schon wieder verschwinden werden. Wie viele Menschen gibt es noch, die „groovy“, ohne einen Hauch von Ironie, sagen? Aber Neologismen desselben 60iger Jahrgangs, wie „trippy“ gedeihen noch heute, und werden sogar von Menschen verwendet, die nie psychedelische Drogen verwendet haben. Es beschreibt etwas, dass sie als eine Art von Erfahrung anerkennen, auch wenn sie es selbst nicht wirklich erlebt hatten.

Und auch andere Worte hatten in dem Zeitalter an neuen Bedeutungen gewonnen, wie z.B.„Demonstration“. Vor meiner Lebzeit wurde dieses Wort meist verwendet, um folgendes zu beschreiben: ein Typ in einem grauen Anzug, der Staub auf einem Teppich auskippt, damit er einem vorführen konnte, wie gut der Staubsauger, den er einem verkaufen wollte, funktioniert. Sprachen verändern sich. Gesellschaften verändern sich.

Ich muss zugeben, dass ich es auch genauso haben möchte, auch wenn ich bereits heute den Tag erahnen kann, an dem ich Unterstützung beim Übersetzen brauchen werde, um zu verstehen was ansteht. Zumindest werde ich kämpfend untergehen.

Toleranz FTW! (For The Win)

GTG (Got To Go)
L8R (Later –eight-oR = alligator... “see you later alligator”)

Vom 28. April, 2009 | 16:48 |


Voll von irgendwas

Ein Freund, der vor ein paar Tagen zu uns ins Haus kam, sagte zu unserem Haus es sei „voller Leben“. In vielen Fällen ist dies ein höflicher Euphemismus für „unordentlich und überfüllt“. In unserem Fall ist es auch eine beschönigende Beschreibung für „scheußlich laut“. Dies trifft zumindest derzeit ganz passend zu, da wir einen Spürhund zu besuch haben.

Nein, es hat nichts mit den großen Wellen der Mavericks und surfen zu tun, auch nicht mit „America’s Funniest Home Videos“. Einige Freunde sind verreist und ihre weibliche Spürhündin Piper, verbringt einige Zeit bei uns. Für die von euch, die es interessiert und die unsere aktuelle Inventur führen ergibt dies nun für unseren Haushalt folgende Einwohner:

* Deborah
* Mich
* Einen Jungen (ein Sohn)
* Ein Mädchen (eine Tochter)
* Sherman, der Spürhund
* Piper, die Spürhündin
* Oscar, der Pudel
* Frank, der Chihuahua
* Pandora, ältere, mollige Katze
* Jupiter, etwas verrückte, dünne Katze
* Spike, die Eidechse
* Serpentine, die Schildkröte
* Sea Monkeys (Urzeitkrebse) Lucy und Ethel (die beiden Überlebenden im Aquarium – sie scheinen beide weiblich zu sein)

Dies beinhaltet natürlich noch nicht unsere Assistentin, da sie ihr eigenes Heim hat, oder die anderen regelmäßigen, menschlichen Besucher und Hausgäste, welche zum größten Teil auch ihre eigenen Wohnsitze haben, aber dennoch viel Zeit bei uns verbringen. Also kann man wirklich nicht behaupten, dass es je wirklich ruhig ist hier bei uns. Aber es ist zur Zeit etwas extremer als gewohnter Weise.

Als erstes bellen Spürhunde nicht nur. Sie „SCHLAGEN AN“, wie es nur die Spürhunde können. Wenn ein Spürhund dich lauthals an bellt, auch ein freundlicher, einer wie ein Cartoon Knuddel von einem Hund wie unser Sherman, dann stehen dir trotzdem all deine Haare zu berge, deine Schädelknochen ziehen sich zusammen, und alles was du dir noch überlegst, ist etwas kissenartiges zu finden, mit dem du dir die Ohren zuhalten kannst, bis diese Quälerei endet.

Wenn dann auch noch ZWEI Spürhunde am Bellen sind, dann ist es als ob man gerade versucht eine angenehme Tasse Tea und ein Gespräch zu genießen, während über einem ein Nebelhorn eine Luftangriffsübung lauthals antönt. Und nebenbei erwähnt, Spürhunde tun dies, da sie es tatsächlich genießen. Bei der NBA (National Basketball Asssociation) sagen sie, dass „Springer gerne springen“, was bedeutet, dass die, die gut springen, alles tun werden, um während des Spiels ihre Fähigkeiten mit einzubauen. Ähnlich geht es hier den Spürhunden, die gerne bellen. Und oh mein Gott, wie sie das tun.

Hinzu kommt dann noch das unruhige alarmierende bellen des Pudels, der Rangordnungsprobleme hat, und noch das durchdringende, nervöse Piglet-artige bellen von Frank, dem Chihuahua... und langsam kannst du dir vielleicht vorstellen warum wir hier eher das Gegenteil von einer ruhigen Kloster Stimmung haben.

Junge und Mädchen, dem Tohuwabohu bewusst, übertönen das ganze einfach, indem sie den Fernseher auf “Triebwerklautstärke” aufdrehen, um ja kein wichtiges Detail von Spongebob zu verpassen.

Es ist laut, es ist wirklich laut hier liebe Freunde.

Die Dynamik zwischen den Hunden ist interessant. Als Piper, die fremdartige Spürhündin zuerst erschien, hatten wir ein Fest voller Schnüffeln und allem was sonst noch dazu gehört – und es war nicht nur Piper, die unter fast ständigen Anmachversuchen litt; die anderen Hunde wechselten sich ab, sich gegenseitig zu versuchen, auch an den Möbeln und menschlichen Gästen und so ziemlich alles, dass eine vertikal oder horizontal geeignete Fläche bot...

Jetzt wo es etwas ruhiger geworden ist, hat Piper (die nur ca. ein Jahr alt ist und somit noch recht wie ein Welpe reagiert) herausgefunden, dass wenn sie einfach Sherman, dem Leithund, folgt, sie recht gut in die Gruppe passt, da sie das zweit größte Tier ist und der einzig weitere Spürhund. Jedoch erliegt Oscar, der Pudel, der seit dem sie hier angekommen ist und ihr versucht hatte einzutrichtern, dass ER der zweite Hund in der Rangfolge ist, jetzt der Verzweiflung, dass die ihn einfach nicht verstanden hat. Zuerst hatte er noch versucht sie jedes Mal, als sie an ihm vorbei lief, anzuspringen, dann knurrte er sie an, wenn ihre Ohren zu stürmisch schaukelten und nun starrt er nur noch in die Luft, wie der Mann von Sarah Palin es am Wahlabend tat, aufgetakelt, überbeansprucht und unterbewertet.

Im Gegensatz dazu hat Frank, der Chihuahua entdeckt, dass Piper mit ihm Welpenspiele spielt, die er doch noch ganz gern hat, auch wenn er mittlerweile ein reifes Alter von zwei Jahren schon erreicht hat. Dies ist ein weiterer Grund für Oskars Trauer, da er sonst der Partner von Frank in solchen spielen ist, zumindest wenn er in der Laune dafür ist. Mittlerweile hat ein ständig-in-der-Laune-dafür Eindringling sein Monopol geklaut, sein Platz in der Rangfolge, und im Großen und Ganzen sein Leben zerstört. Das ist höchstwahrscheinlich der Grund warum der Pudel angefangen hat sich Morrissey anzuhören.

Und, glaubt es oder nicht, mitten in dieser Fülle von lebensbejahendem Horror, versuchen einige von uns tatsächlich noch zu arbeiten, oder zumindest an Arbeit zu denken, was sich jedoch beides während dieser Zeit doch eher als unwahrscheinlich erweist. Man könnte fast denken, dass wir hier 24-Stunden pro Tag ein Vorsprechen für eine „Findet die Neue Lassie“ Show haben:

“ARF ARF ARF! Timmy ist in den Brunnen gefallen! WARROOOO!”

“Danke. Der Nächste bitte.”

“ARF! ARF ARF ARF! Timmy wurde von der baskischen ETA entführt! WOOF WOOF WOOF ARF!”

“Danke, ja. Wir haben dein Foto und deinen Lebenslauf.”

“ARF ARF! WOOF WOOF! ARF ARF! Die Piraten haben Timmy erwischt!”

“Klasse. Ja und ich sehe du bist Mitglied der SAG. Danke.”

“ARF ARF ARF ARF ARF ARF WARROOOO...!”

Wirklich, mein Kopf pocht, zerspringt, wie du es auch immer nennen magst. Die Premiere von „Der Spürhund von Baskervilles – das MUSICAL!“ steht an... jede Nacht. Du startest als Kleinstadt Köter, aber du wirst als STAR zurückkehren!

Ja, das Haus ist voll... voller Leben. Aber es wird mich noch UMBRINGEN...

04. April 2009 | 18:34


Kein NETZ!

Wir sind tief im Dschungel von Incommunicado verloren... seit fünf Tagen nun bereits ohne Internet Verbindung. Diese Mitteilung wird gerade auf dem Bauch einer rasierten weißen Maus geschrieben, welche dann als Haustier reisen wird. Ich schmuggle diese Worte mit Hilfe des Mäusebesitzers, einem umherziehenden, zigeunerischem Kieferorthopäden, der lieber anonym bleiben möchte, raus. Ich bete, das sie die Zivilisation erreichen wird und auch die, die mir am Herzen liegen.

Fünf Tage! Fünf erbärmliche Tage ohne Internet! Ich vermute einen Anschlag – der erste Schlag, ohne Zweifel, diente dazu mich von denen, die meine Freiheitsliebe und die Liebe zu Belanglosigkeiten, die hohe Bandbreiten in Anspruch nehmen, teilen, zu trennen.

Tatsächlich glaube ich jetzt die Auslieger dieses heimtückischen Angriffs zu erkennen – die erste Welle, aus der Wildnis auf uns zukommend. Schädelaussaugende Affen und tauchende Waschbären (Schnorchel Bataillon) und etwas, dass wie Narrow Men aussieht und Gott weiß was noch alles... Freunde, ich habe angst, dass sie uns erledigen werden. Ja, das sind definitiv Narrow Men. Man kann die Übeltäter am Schimmer ihrer Krawatten erkennen.

Auf jeden Fall ist es hier höllisch. An diejenigen von euch, die uns Emails mit Fragen, Unterstützung oder was auch immer, zugeschickt haben, wir ignorieren euch nicht, wir KOMMEN NICHT DURCH! Kein Amazon.com, kein ViaMichelin, kein Google – zurück zur Steinzeit. Es ist wirklich entsetzlich. Den anderen Abend mussten wir unsere Pizza übers TELEFON bestellen. Das war bizarr.

Also, wendet euch nicht von uns. Denkt an uns und haltet uns in euren abendlichen Gebeten. Klatscht in die Hände, damit die Feen nicht sterben. Wir werden in ein paar Tagen wieder zur Welt zurückkehren. Falls nicht, werden wir das erste, völlig neue, einzigartige DampfNetz, komplett von kochendem Wasser angetrieben, einführen – und neu... mit Chat durch Telegrafen! Danach werden wir eine nagelneue, schwebenden Heißluft-Seite hochtreiben, zieht die Riemen an und wir sehen uns DORT.

In Liebe,

Tad und Deb und das Tier- und Kindergeschwader der Wahrheit

25. März, 2009 | 15:38


Weiteres von unserem Gastblogger JOHNNY AMERICA

(Die Beschreibung aus der Sicht einer Weißen Person)
FÜNF PUNKTE, DIE ICH AN WEIßEN MENSCHEN GUT FINDE

1. In kleiner Anzahl sind sie meist recht nett.

Es sind bloß die umherstreunenden Gangs und die wirklich großen Gruppen, um die man sich sorgen machen muss - wie an einem Journey Revival Konzert. Ich meine, es stört mich ja nicht wirklich, sie auf der Strasse zu sehen oder so, so lange sie alleine oder zu zweit sind. Einige Obdachlose sind Weiß und wenn ein paar von denen sich treffen wollen, dann ist das wohl auch OK – die müssen sich höchstwahrscheinlich zusammendrängen, um sich warm zu halten. Aber wenn eine größere Gruppe von Weißen auf der Strasse auf mich zukommt, dann habe ich Angst, dass sie mich zwingen werden, mich einer Wohnungseigentümergenossenschaft anzuschließen, oder ähnliches.

Also wenn es um mich und Weiße geht, dann haltet diese großen Menschenmassen einfach von mir fern. Wenn ich große Anzahlen von denen auf einen Schlag sehen wollte würde ich nach Memphis ziehen und mir ein Haus neben dem Graceland Parkplatz mieten.

2. Weiße sind auch farbige Menschen. Einige von ihnen sind wirklich, wirklich blass, aber setzte sie für eine Stunde in die Sonne und sie entwickeln eine rote, knusprige Haut wie sie einer Weihnachtspute gut steht. Und einige von ihnen haben Sommersprossen und Kröpfe und andere faszinierende Dinge zum Anstarren. Nicht nur ihre Haut ist interessant. Viele von ihnen spielen auch obskure einheimische Instrumente, wie die Ziehharmonika. Und ältere weiße Männer tragen ihre Gürtel gerne weit oben, wo sie ein Auge darauf halten können. Fange an weiße Menschen zu beobachten und du wirst schon so einiges selber entdecken!

3. Sie essen gerne. Ich weiß, wer nicht? Aber Weiße lieben es eine Menge zu Essen, alles auf einmal, hoch getürmt auf einen Teller. Nur wo die Weißen Menschen umherziehen wirst du „All You Can Eat“ (alles was du essen kannst) Restaurants mit Rampe finden. Man könnte vielleicht denken, dass diese Auffahrtsrampe für Rollstühle gilt, aber die gab es schon lange, lange bevor es angebracht war sich korrekt um Behinderte zu kümmern. Die sind da, um die dicken Menschen zu ihren Trucks zurück zu rollen, wenn sie sich ins bewusstlose überfressen haben. In einigen Orten ist dies sogar zu einem Sport geworden.

4. Weiße Menschen sind wirklich gute Tänzer!

(Ich mach bloß Witze. Obwohl dieser Michael Flatley – Mensch, was ein Loser).

5. Sie küssen ihre Haustiere auf die Schnauze. Vertraue mir hier, nur die Weißen tun so etwas. Sie würden niemals jemanden dunkler als Cher heiraten, aber sie würden einem uralten Hund mit Käferaugen und Sabber einen Zungenkuss geben. Na, erklär mir das, würdest du bitte? Und wenn du schon dabei bist, dann erzähl mir doch auch, warum die alten weißen Damen, die keine Menschenseele, ohne Plastiküberwurf über ihrem guten Sofa, dort sitzen lassen, einen Sittich, der ja eigentlich nur eine befederte Eidechse ist, die auf einer kleinen Schaukel sitzt und den ganzen Tag lang kackt, abknutschen. Aber wenn die Polizei eine tote Nutte bei mir im Kofferraum findet, dann ist der Teufel los!

Schon gut!

Jedenfalls, Weiße Menschen sind interessant. Sammele sie, alle!

09. März, 2009 | 18:07


Night of the Living Tad

Ich lebe! Nun, zumindest, wenn wir dies als leben bezeichnen können.

Ba-da-bump.

Ich kämpfe nun seit ca. fünf oder sechs Tagen mit einer Wintergrippe – du weist schon, eine, die nicht viel mehr schaden anrichtet, als Leiden und Mattigkeit, bei der es einem eigentlich peinlich ist sie überhaupt zu erwähnen, aber alles was man in dem Moment tun möchte ist auf deinem Rücken liegen und stöhnen und Menschen um sich haben, die einen versorgen. Aber mir geht es langsam schon etwas besser. Ich sitze zumindest schon wieder aufrecht und mein Selbstmitleid hat sich zurückgezogen. Na ja, größtenteils.

Deb sagte, dass sie irgendwo gelesen hat, dass Wissenschaftler den Virus Chromosomensatz entschlüsselt haben und nun vielleicht endlich einen Weg entdeckt haben, um die Alltagsgrippe zu heilen. Da denken die meisten doch bestimmt, dass dies genial sei, dabei denke ich nur daran, dass dies sicherlich der erste Schritt in Richtung irgendeiner mutierten Grippe ist, die tausendmal schlimmer sein wird, als die, unter der wir heutzutage leiden.

Um es genau zu nehmen, sehe ich bereits die letztendliche Evolution des Grippevirus als einen Virus, der sich einem ganz hinterhältig anpirschen und aufdrängen wird – ähnlich wie ein Versicherungsvertreter -- komplett aus Schleim gebildet... in der Tiefgarage wird es schlürfend auf dich zukommen und dir Dinge zuflüstern wie: „hast du dir je schon mal Gedanken über die Nutzen gemacht, deinen Körper mit einem fremden Organismus zu teilen?“

Dann werden wir in Zukunft in den Restaurants Virus und Nicht-Virus Einteilungen haben müssen, damit wir ungestört unser Essen genießen können, ohne das die Schleimmenschen an uns vorbeischlurfen und “zufällig” Körperteile in unsere Suppe fallen lassen. “Oh, Entschuldigung, habe ich Sie angesteckt? Bevor Sie loseilen, um sich behandeln zu lassen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich nicht Ihren Krankenversicherungsbeitrag sparen und sich anstatt nicht lieber etwas schönes leisten sollten... denn, Sie können sich ja nicht sicher sein, dass ich mich nicht schon längst in Ihren Lymphdrüsen eingenistet habe!”

Ich sehe schon wie sich Virusghettos formen, mit ansteckenden Gangs, dessen Anschläge Protease Inhibtioren auf ihre Gegner schießen, und dadurch die Strassen für alle Menschen unsicher machen. Dies alles spitzt sich dann am grauenvollen St. Vakzine Tag Massaker – auch als St. Impfstoff Tag Massaker bekannt – zu, welcher schleimfarbige Leichen überall hinterlassen wird und einen riesigen öffentliche Aufschrei (mit viel schnäuzen und husten) verursachen wird. Dann werden wir irgendeine Art von Kefauver Komitee haben, der versuchen wird Hand über den Organisierten Schleim zu gewinnen und das FBI wird anfangen eine „Top 10 Virulanten“ Liste zu veröffentlichen. Einige unserer weniger gebildeten Staatsbürger werden sogar zu diesen Virusschuften aufschauen und werden Volksmärchen über sie erfinden, wie diese die Immun-Reichen berauben und ihre Beute an die Weißen-Blutkoerper-Armen Bedürftigen verteilen.

Letzten Endes werden diese Virus-Amerikaner natürlich in den Köpfen der Öffentlichkeit rehabilitiert werden und eine erweiterte Gleichberechtigung, wie mit allen Einwanderungsgruppen, wird dann Teil des amerikanischen Durchschnitts werden. Ihre Volksweisheiten werden populär werden und Bücher, wie Das Tao der Herpes und Wie Schließt Man Freundschaft mit Influenza Menschen, werden auf den Bestsellerlisten erscheinen und dessen Schriftsteller werden bei Oprah erscheinen.

Törichte Wissenschaftler! Törichte Amerikaner! Bin ich der Einzige, der dies erkennen kann? Oder ist es, dass ich in letzter Zeit einem angreifenden Rhino-Virus ausgesetzt war, und ich dadurch sensibilisiert worden bin? Ich sag’s dir, sie kommen! Die Virus Menschen kommen! Sag’s weiter...! Die Warnung muss raus...!

Oh, entschuldigt mich. Ich werde dies später abschließen müssen. Jemand klopft gerade an meiner Tür. Hört sich sehr dringlich an – hmmmm, welch eigenartig, matschig-klingende Knöchel sie haben...

Am 03. März, 2009 um 18:22 eingestellt


Live aus dem “Sea Monkey” Becken

(kennt ihr noch die „Urzeitkrebse“ der 70er, ansonsten ist die genaue deutsche Bezeichnung der Sea Monkey: „Salinenkrebs“)

Ich beobachte gerade die Urzeitkrebse. Sie sind nicht gerade strebsam, zumindest nicht soweit ich feststellen kann (vielleicht sprudeln sie, mit evangelischer Arbeitsethik, auf eine Art & Weise, die wir Menschen einfach nicht fassen können, über), aber sie scheinen ihr Leben zu genießen. Zumindest scheinen sie zweifellos ihr schwimmendes geplanscher Spiel in vollen Zügen zu genießen.

Knabbere ein wenig Algen. Schwimme. Oh, was sind das, Algen? Welch freudvolle Überraschung! Schwimm-schwimm. Was hatte ich gerade gemacht? Ich suchte... suchte nach... oh, ja, Algen! Wo könnte ich denn am Besten Algen finden? Schwimm-schwimm. Oh, schau da, was ist denn das für ein herrlich grünes Zeug? Ich hab keine Ahnung, aber ich denke ich nenne es... Algen. Lecker!

Egal, die beiseite, es ist jetzt Sonntag Nacht und typischer Weise wurde das Wochenende in Momente aus, von Kindern generiertem Grauen und Missklang, sich abwechselnd mit kürzeren Momenten von herumstehen und sich versuchen daran zu erinnern was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, aufgeteilt. Das ist mein Leben. Wirklich. Ich schwöre es euch, ich hatte keine Ahnung, dass ich zu einem Erma @%$* Bombeck-artigen Geschöpf aufwachsen würde.

(Für die jenige von euch, die sich nicht erinnern... ach, vergesst es einfach. Es war doch nicht solch ein guter Witz).

Wir waren heute für eine Geburtstagsfeier in einem Pizza Restaurant. Die Kinder – meine und alle anderen von unserer Gruppe – verbrachten die gesamte Zeit in der kleinen Spielhalle des Restaurants, bis auf die Zeiten, in denen sie für Münzen bettelten, um weiterspielen zu können. Unsere Tochter brachte ca. zwanzig Aufkleb-Tätowierungen mit nach Hause und begann dann den Stapel durchzukämmen und zu entscheiden welche vielleicht doch zu krass für die Schule sein könnten. Diese gab sie mir. „Hier Papa. Schau mal, die Skorpione krabbeln aus der blutigen Wunde. Das könnte ich nicht tragen.“

Hm. Ich begann mir vorzustellen welch eigenartige Kneipenprügeleien ich mit solchen Tätowierungen aus den 25 Cent Maschinen von Round Table Pizza verursachen könnte.

HARTER TYP: “Hey du, gibst du vor ein Mitglied der bekannten Verbrecher-Gang Blutige Fleisch-Fressende Skorpione zu sein?”

ICH: “ Nein, das ist doch bloß eine Aufkleb-Tätowierung. Siehst du?”

Außer, dass du es mit Babyöl entfernen sollst, so stand es zumindest auf dem Papier. Na, das könnte ja zu noch eigenartigerem Austausch führen...

HARTER TYP: „Hey, was soll das, willst du uns verarschen – unsere mörderische Gang? Das wird dir noch leid tun!“

ICH: „Warte, nur einen Augenblick – ich such nur schnell das Babyöl.“

Ich habe die letzten vier Tage tief versunken in einer eigenartigen Tad-einzigartigen Form von religiöser Manie verbracht. Nun gut, es hatte nichts mit wahrhaftiger spiritueller Neugierde oder irgendetwas anständigem oder ehrenwertem zu tun. Es ging einfach um meine Recherche. Ich recherchierte nichts spezielles – das sind meistens kurze Belagerungen – sondern etwas generelles, dass ich noch nicht mal beschreiben kann. Das Resultat davon ist, dass ich alle möglichen Bucher gefunden habe, die augenscheinlich nichts gemeinsam haben. Das eine Gute dabei: mir war nicht bewusst, dass Roberto Calasso, der „The Marriage of Cadmus and Harmony“ geschrieben hat, einer meiner liebsten Schriftsteller, ein Buch über indische Mythologie mit dem Namen „KA“ geschrieben hat. Somit werde ich in einem super glücklich auf Wolke Sieben schwebenden Zustand sein, sobald es Amazonisch per Post bei mir erscheint! Und genau das ist auch gerade geschehen!

Nun gut, ich recherchiere nicht nur wegen dem Schlussspiel von SHADOWRISE, welches mehr Götter in sich finden lassen wird, als man sich je hätte träumen lassen, sondern auch für eine Kurzgeschichte, die ich für einen Sammelband THE NEW DEAD von Christopher Golden schreibe (CG war der Editor für den HELLBOY Sammelband, für den ich letztes Jahr eine Geschichte geschrieben hatte und er war so gut mich um noch eine weitere Geschichte zu bitten.)

Also habe ich mich bis zum dritten Auge in Buddhismus, Hinduismus und weitere andere Religionen und Mythologien vertieft, auch wenn ich meinen Hauptfokus auf die östliche Hemisphäre der religiösen Welt gelegt habe. Es ist schwer zu erklären, denn einiges davon erscheint mir recht albern, aber sogar für einen Außenseiter wie ich, scheint all dies auf eine tief greifende Ebene einzuwirken, die man einfach nicht erklären kann. Wenn mich jemand fragen würde an was ich gerade denke, müsste ich ehrlich zugeben: „an wirklich stinksauere mehrarmige Monster, die Menschen zerreißen.“ Und um ehrlich zu sein hört sich dies an als hätte ich zu viel HALO gespielt, oder ähnliches.

Außerdem habe ich auch viel an Basketball Pinnwänden eingestellt – die WARRIORS, mein hiesiges Team, sind in diesem Jahr eigenartiger Weise faszinierend, mit all möglicher Politik, Bitterkeit und gelegentlichen Momenten von fanartigem Optimismus, also konnte ich nicht widerstehen. Und natürlich all die Bücher und anderen Projekte. Habe ich bereits erwähnt, dass ich eine Geschichte für das TWILIGHT ZONE Sammelband abgeschlossen habe? Der Band wir von seiner Witwe Carole? herausgegeben. Das hat spaß gemacht (obwohl es mehr einer ROALD DAHL Geschichte, als eine ROD SERLING Geschichte ist).

Nun, das ist wohl alles, dass mich heute beschäftigt. Ich schwimme in Arbeit und in meinem trauten Leben zu Hause, wie die Urzeitkrebse in leicht grünem Wasser. Und ich weiß eigentlich gar nicht wie es ist außerhalb dieser Umgebung, genau so wenig wie die Urzeitkrebse wissen wie es sich anfühlt zu Furzen ohne Blasen aufsteigen zu lassen.

22 Februar 2009 | 21:32


Gang Aft Agley (schottisch)

Ich bin mir sicher, dass viele von euch diese Worte erkennen. (Alle anderen raten höchstwahrscheinlich, dass dies irgend eine Redeart der Seemänner ist, eine Art Code für “Orgie unter Deck heute Nacht!”)

Es ist der Abschluss des berühmten Zitates von Robert Burns „The best-laid plans of mice and men...“ „Die am sorgfältigsten ausgefeilten Pläne (auch Schlachtpläne) von Mäusen und Männern...“ Oft wird dies jedoch in, für die Engländer eher verständliche „go oft awry“ ...“schlagen oft fehl“ abgeändert. (Nun, wieso nun der winzige Rabbie glaubte, dass Mäuse Pläne schmiedeten, kann ich euch nicht sagen. Ich kann zumindest nicht behaupten so etwas je gesehen zu haben, eher gesagt scheinen die Mäuse bei uns zu Hause genauso zukunftsplanend zu sein wie Teenager. Zum Beispiel hat kein einziger von ihnen einen Job, oder verstanden, dass man auch mal aufräumen sollte, geschweige denn irgendeine Art von Plan.)

Jedenfalls habe ich mir erlaubt „gang agley“ – oft fehlzuschlagen, hier und im Algemeinen. Der Grund warum ich diesen Ausspruch verwende ist, dass ich versuche euch zu erklären, welch gute Pläne ich geschmiedet hatte in regelmäßigen Abständen zu bloggen und wie sich nun alles sich in Haferbrei (um beim schottischen Motiv zu bleiben) verwandelt hat.

Es ist halt einfach ein Jahr verflixtes, ein blutiger Aufprall von guten Vorsätzen und armseligen Ausführungen nach dem anderen. Ich hatte mir fest vorgenommen SHADOWRISE sobald wie möglich fertig zu stellen und habe gleichzeitig mein bestes getan mein Alltagsleben auf dem Laufenden zu halten und irgendwie schaffe ich es immer wieder mir meine bloging Pläne um 1:00 Uhr morgens zu betrachten und erschöpft und mit einer schuldigen Grimmasse dann zu sagen „Morgen.“ Und Morgen geschieht dann wieder derselbe Haferbrei.

Ich habe einen vollen Terminkalender und viel zu tun und habe somit genügend Ausreden, aber ich will gar keine Ausreden. Ich erhalte von meiner wunderbaren Frau und unterschiedlichen coolen Typen Unterstützung, also ist es noch nicht mal so, dass ich versuchen würde alles alleine zu bewältigen. Das Eine, dass keiner für mich tun kann ist schreiben, und das sollte immer mein Fokus sein, inklusive mehr hier zu schreiben.

Mea Culpa. Das ist alles was ich sagen kann. Ich werde einen bestimmten Tag festlegen an dem ich regelmäßig versuchen werde, mindestens einmal die Woche etwas fertig gestellt zu haben, dass ich hier einstellen kann. Ich vermisse es mich mit euch zu unterhalten und mit euch die eigenartigen kleinen Dinge zu teilen, die mir immer widerfahren. (Ich schwöre es euch, ich lebe in einer lebendigen Ausführung eines Cartoons. Ihr solltet mal die Tiere und die Kinder sehen, die hier im Haus leben. Die könnten nicht ausgefallener sein, wenn ein Merry Melodies Soundtrack im Hintergrund ablaufen würde.)

Also hier ist das Kurze Update, bevor ich mich wieder der bloggage widme (und auch noch das Buch in den kommenden paar Wochen fertig stelle, keine Sorge).

Deborah und ich arbeiten schwer an SHADOWRISE und ORDINARY FARM – zweites Buch. Ich schreibe auch Kurzgeschichten und mache mir auch bereits gedankten über die nächsten Romane, dessen Arbeitstitel soweit „MY SO-CALLED AFTERLIFE“ (Mein Sogenanntes Leben nach dem Tode) heißt. Ich freue mich schon darauf die Leute von OTHERLAND MMO bei der „Game Developer’s Conference“ in San Francisco im März 2009 zu treffen

Ich lerne auch weiterhin noch Deutsch und spiele Bass.

Ich habe die Urzeitkrebse mit Erfolg auch wieder ins Leben gerufen. z.Zt. schwimmen ca. ein Duzend vor mir, unter der Führung eines Alpha-Männchens, (oder auch als „Buck Shrimp“ bekannt, wie wir Züchter sie nennen) Optimus Prime, im Aquarium. (Ruhige Herrschaft heißt in diesem Falle hauptsächlich in kreisen schwimmen und Algen vom Glas saugen, was auch genau dasselbe ist, dass alle tun, aber ich delegiere so gerne und ich habe ihn erwählt.)

Die Hunde und Katzen führen zufrieden ihren täglichen, irrsinnigen Trott jeden Tag weiter fort. Der kleinste Hund, den ich „Franklin Wah“ nenne, hatte gestern Nacht dermaßen schlechte Blähungen von dem Hundefutter, dass sie seit neustem essen, das es ihn wie einen Ballon, dessen Knoten losgekommen war, ums Bett herum schob. Was ja recht lustig war, wenn man vom gräulichen Gestank absieht.

Unsere Kinder liegen gerne im Wohnzimmer auf dem Ruecken, Augen auf den Fernseher fixiert, und schreien laut nach mir, auf das ich zu ihnen komme, um mit ihnen ueber irgendwas zu reden. Ich weigere mich natürlich, nur fuer die Bequemlichkeit meiner Kinder, mich durchs Haus schleifen zu lassen, also schreie ich zurueck, dass sie zu MIR kommen sollen, um mit mir zu reden. Aus irgendeinem Grund scheint die Akustik meiner Kinder es niemals zu erlauben, dass sie mich hoeren, obwohl ich sie hoeren kann, sodass sie immer weiter schreien bis ich schlussendlich hingehe und sie mit einer aufgerollten Zeitung schlagend zum Schweigen bringe.

So, jetzt wisst ihr was hier los ist. Ihr habt nicht viel verpasst. Aber ich schwöre euch mehr hiervon euch sobald wie möglich aufzudrängen (sowie auch mehr meiner skurrilen, philosophischen Musen oder wie auch immer ihr diesen Unsinn, den ich schreibe, nennen wollt)

Peace.

15 Februar, 2009 | 14:52


Was Dieses Land Braucht…

…. an diesem „4th of July”, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, ist einiges anders. Anstatt, das wir wie zuvor mit „Wir haben solch ein Glück!“ und „Wir haben unsere Freiheit!“ feiern, müssen wir dieses mal zugeben, dass, wenn wir unser Land lieben – und die Meisten von uns tun das ja auch – wir dann ernsthaft anfangen müssen etwas zu verändern, denn wir stecken in ganz schön vielen Schwierigkeiten. Wir haben einen Scheideweg erreicht, mit all dem guten aber auch dem schlechten „Mojo“ und es ist nun Zeit, dass wir entscheiden, ob wir uns einfach still zurücklehnen und es anderen überlassen sich auf ihre Art und Weise um die Geschehnisse zu kümmern, oder ob wir unseren Platz einnehmen und die Dinge für uns und die kommenden Generationen – und die ganze Welt -- besser machen.

Was Dieses Land Braucht... 

… ist ein Mondflug für alternative Energie. Wir brauchen Führung mit dem Verstand und dem Mumm so etwas wie “bis 2020 sollten wir Energieunabhängig sein und die Welt sollte nicht länger abhängiger von fossilem Brennstoff sein” sagen. Ja, Umwelterhaltung und Innovation werden sowieso weiter geführt werden, aber wir müssen ein Ziel ANKUENDIGEN und dann unsere enormen nationalen Ressourcen daran anwenden.

Für die jüngeren Menschen, die dies nicht wissen: Präsident John F. Kennedy hatte einen ähnlichen Plan in 1960 angekündigt, um menschliche Wesen (insbesondere Amerikaner natürlich) bis 1970 auf den Mond zu bringen. Enorme Mengen von Energie und Geld wurden angewandt. Wir HABEN den Mond erreicht, aber wichtiger noch, wurde ein Impuls in Wissenschaft und Ausbildung gesetzt, der zum großen Teil das heutige Informationszeitalter, in dem wir jetzt leben, geschaffen hat – wir genießen IMMERNOCH, nach mehr als fünfzig Jahren, die Vorteile vom Weltraumprogramm.

Stellt euch bloß vor welche Vorteile wir von einem Kreuzzug für alternative Energie schöpfen könnten.

- Ein riesiger Zufluss von Unterstützung in unseren Schulen für Wissenschaft und Technologie, mit Arbeitsplätzen für Akademiker in Hülle und Fülle.

- Eine messbare Verbesserung im Zustand unseres Planeten, Reduzierung der Treibhausgase, Zügelung des Reizes die Erde weiter anzubohren und für mehr Öl auszupumpen und auszutrocknen, Umweltschutz, und (vielleicht) eine minimale Verringerung der Macht der Energieindustrie, oder zumindest eine kleine Veränderung in den Anwendungen der Macht.

- Der Nahosten würde auf einmal nur eine weitere, mit Problemen belastete Region dieser Welt sein. Korrumpierte Regierungen würden nicht mehr länger, zu lasten ihrer eigenen, armseligen Völker, wieder aufgerichtet werden. Die, die uns derzeit aufreizen, wie Iran und Syrien, würden für uns persönlich nicht länger bedrohlich sein, sondern eher wie Kuba oder Zimbabwe sein. Wir könnten sogar anfangen wahren Druck auf jeden dort auszuüben (welches auch ernst gemeinte und große Anreize beinhalten sollte), unsere Alliierten in Israel eingeschlossen, eine vernünftige und friedliche Koexistenz zu finden, da die Spieleinsätze der Mächtigen reduziert wären.

Was Dieses Land Braucht…

... ist die Kunst des Tai Chi zu lernen, insbesondere die Geschicklichkeit, mit der man das erhält was man möchte, indem man die Energie, die gegen einem angewandt wird, verwendet, anstatt selbst die Energie auf- und anzubringen. Glaubt denn irgendwer noch daran, dass die katastrophalen Methoden der Konfrontation in Plätzen wie Gaza oder Irak tatsächlich funktionieren? Es liegt nicht daran, dass die Araber verrückt sind, sondern daran, dass die Menschen dort das Gefühl haben, dass sie NICHTS ZU VERLIEREN haben. Suizider Fundamentalismus ernährt sich von der Verzweiflung. Geben wir ihnen Telefone und Gärten und Landwirtschaft, oder (besser noch) helfen wir ihnen doch selbst diese zu entwickeln. Und bitten wir nicht das Militär dies umzusetzen, denn dies bringt nur noch mehr Durcheinander in das bereits existierende Chaos. Zeigen wir ihnen doch unsere Vorgehensweisen, anstatt sie ihnen aufzudrängen. Am Wichtigsten, überlassen wir es ihnen sich SELBST ZU ENTSCHEIDEN was für eine Gesellschaft sie möchten. Die Menschen sind nicht dumm. Die Meisten möchten einfach bloß ein gesundes und hoffnungsvolles Leben für sich und ihre Kinder. Gebt ihnen eine Alternative, anstatt uns als arrogante Tyrannen aufzudrängen. Seien wir doch für sie eine Hilfsquelle anstatt von einem Angriffsziel.

Hier ist ein Vorschlag: wie wäre es wenn wir nach Gaza, mit der Unterstützung der israelischen und palästinensischen Behörden gehen, und dort einige riesige Fabriken aufbauen, die viele Menschen einstellen, wertvolle Arbeit zu verrichten. DANN schauen wir wie die Einheimischen sich fühlen, wenn Hamas oder jemand anders versucht diesen Fortschritt anzugreifen.

Da, geben wir es doch zu, die Methoden der Konfrontation in diesen Situationen doch bereits vor langer Zeit gescheitert sind. Es ist eine Sache, wenn man einem organisierten industriellen Staat, wie in den 30iger Jahren in Deutschland oder in der Sowjetunion, gegenüber steht – in den Zeiten ist die Bedrohung eines Kampfes, der die Ressourcen auslaugt, angemessen einschüchternd. Bei Menschen, die nichts zu verlieren haben, ist es mehr als Sinnlos. Und die Argumentation ist sowieso eine Lüge. Erinnerst du dich an Vietnam? Falls du dazu zu jung sein solltest, weißt du vielleicht nicht, dass angeblich der Hauptgrund, das die Amerikaner dort geblieben sind, und dabei Leben und das Land zerstört haben, war, dass wenn sie das Land verlassen würden, der KOMMUNISTISCHE ANGRIFF FROHLOCKEN WUERDE UND SICH VERSTAERKEN WUERDE! Weitere „freie Länder“ würden stürzen, einer nach dem anderen, wie Domino Steine.

Hört sich das im Entferntesten an wie die seelen-auslaugenden Ansprachen, die wir seit Jahren nun von unserer Regierung, über die unermüdliche Feindseligkeit des islamischen Terrorismus, hören? Ja. Aber was geschah dort wirklich in Vietnam nachdem die Amerikaner abgezogen sind? Sind es denn nicht die terroristischen Viet Cong, die selben Menschen, die damals die Bedrohung darstellten, nun die Menschen, die verzweifelt versuchen mit uns zu handeln, die ihre wirtschaftliche Infrastruktur aufbauen wollen, die versuchen anerkannte Partner der anderen Weltnationen zu werden?

„Ja“ ist darauf die kurze Antwort.

Was ist denn je aus der Domino Theorie geworden? Dasselbe, was aus dem Konzept, des ungezügelten Islam-Faschismus, der den Nahosten übernehmen wird (und damit angedeutet letztendlich auch uns), geschehen wird. Das hat doch weder Hand noch Fuß. In Wirklichkeit, wenn wir dies loslassen und vielleicht ein wenig Tai Chi anwenden, wird der ungezügelte Islam-Faschismus sich noch schneller auflösen wie der Kommunismus, weil er fast ausschließlich auf den Widerstand, gegen all die Dinge, die Menschen wirklich wollen – Freiheit, Leichtigkeit, Sicherheit, Behaglichkeit, aufgebaut ist. Helfen wir doch den Menschen diese zu erlangen, ohne sie ins Detail zu führen, mit den Ziel, dass sie genauso werden wie wir, dann werden sie keinen Drang mehr verspüren sich bei Ausbildungskursen anzumelden, in denen sie lernen menschliche Bomben zu werden.

Was Dieses Land Braucht...

Ist diesen untergangs-hetzerischen Ansatz zu verwerfen, der, durch die unnachgiebigsten anti-demokratischen Bereiche unseres eigenen Landes, und zwar den Menschen, die es NOETIG HABEN, dass wir hassen und der Welt außerhalb unserer Grenzen mistrauen, verkündet wird (und zwar auch nur dessen Vorteile). Es gibt nichts Falsches an vernünftiger Sicherheit, aber gibt es tatsächlich einen Menschen da draußen, der sich selbst an festem Essen ernährt, der wirklich glaubt, dass Saddam Hussein (oder heutzutage Iran) eine wahre Bedrohung darstellt?

Amerika, mittels seiner Macht, bleibt weiterhin sehr wichtig in dieser Welt. Jetzt müssen wir entscheiden ob wir, wie irgend eine Art Vater des Alten Testaments, vorwärts schreiten, dabei die Schwachen in die Unterwerfung prügeln und einschüchtern, oder ob wir, als weiser älterer Bruder agieren und Alternativen anbieten und unseren jüngeren Geschwistern unter die Arme greifen, wenn sie erlahmen oder fallen, und sie dann nochmals zurück gehen lassen und sie es noch mal alleine versuchen lassen.

Falls die Wahrheiten, an die wir Amerikaner glauben, tatsächlich selbstverständlich sind, warum müssen wir sie dann mit vorgehaltener Pistole verkünden? Sie sprechen doch für sich. Wir sollten sie dies auch tun lassen. Wir sollten ihnen vertrauen. Wir sollten auf das vertrauen, was Amerika immer bedeutet hat und was es immer noch bedeuten kann.

Sich selbst vertrauen. Der Menschheit vertrauen. DAS ist was dieses Land braucht.

Vom 04. Juli, 2008


Me and Mrs. (Basketball) Jones

Nun, da habt ihrs -- Ich habe es endlich geschafft zwei blöde Titel aus den Siebzigern in einem Blog Title zu vereinen. Ich denke, dass ich nun zufrieden in Ruhestand gehen kann… außer… wenn ich irgendwie doch noch irgendwie Drei in Einem schaffen könnte -- in dem ich einen Blog vielleicht "Knowing Me Knowing You and a Dog Named Boo on a Horse with No Name" oder so ähnlich, nennen würde.

Um ehrlich zu sein hört sich das fast wie unser Leben hier zu Hause an. Außer, dass falls wir je ein Pferd haben sollten es einen Namen haben WIRD und es ein solch irritierender Name wie "Groucho" oder "Fluffball" oder "Mr. Hoofy" oder ähnliches haben wird und es in unserem Bett schlafen wird.

Genauso wie THE GODFATHER, aber mit einem glücklichen „horsey“ Ende!

Egal, ich fing hier an diesen extrem blöden Titel dieses besonderen Blogs zu erklären. Also, ich habe eine Geliebte. Sie heißt “Hoops”. (Ja, es ist, denke ich, ein blöder Name für eine Geliebte, aber es könnte ja auch einer wie “Making World’s Largest Rubber Band Ball” sein, also gönnt mir dies.)

Ich kam spät zum Basketball an. Ich hatte immer andere Sportarten wie Baseball und Football gespielt und hatte lange Zeit, als ich noch jünger war, eine Art Beziehung zu Tennis, da die Familie meiner Ex-Frau eifrig Tennis spielte. Tennis brachte mir eine Art von Bescheidenheit bei, da mein Schwiegervater, der bereits über Sechzig war, mich, der damals noch jung und agil war, ständig fix und fertig machte ohne sich viel von der Stelle zu bewegen. Er stand einfach an einer Stelle und scheuchte mich, mit schlauen Schlägen, hin und zurück, von einer Seite des Tennisplatzes auf die Andere, bis ich in einer Pfütze von Tränen und Verwünschungen zusammenbrach.

Aber ich lernte daraus etwas sehr wichtiges: unterschätze nie die grausame Macht von Alter und List. Dies teile ich nun jeden Morgen meinen Kindern mit bevor ich sie losbinde und sie von ihren Betten freisetze.

Auf jeden Fall, als ich dann mal ca. Dreißig wurde, fing ich an, mich nach einem Teamsport umzuschauen, den ich regelmäßig spielen könnte. Ich finde Teamsportarten klasse – ich mag die Zusammenarbeit und ich mag die Strategie – aber sie sind, für uns älteren Jungs, schwer zu finden. Wisst ihr, es gibt einen Namen für die älteren Typen, die „tackle football“ spielen – „blöd“, auch „mehrfach gebrochen“. Dann wiederum gibt es hauptsächlich als Alternative nur Softball, da ich wirklich nicht die Kondition oder das Geschick hatte, um ernstlich den harten Sport von Baseball zu spielen. Erwachsenen Softball, so sehr ich es auch liebe, ist aber kein Sport, um sich Fit zu halten. Seien wir ehrlich, ein Sport in dem der Werfer meistens aussieht wie ein Weihnachtsmann vom Einkaufszentrum an seinem freien Tag und wo man drei Runden im Außenfeld spielen kann ohne sein Bier aus der Hand zu geben, ist höchstwahrscheinlich nicht dazu geeignet das Herz-Kreislauf-System in Schach zu halten. .

Ich höre dich, wie du sagst: “Fußball”. Das genialste Spiel der Welt! Von Millionen geliebt! Na, von Millionen geliebt war auch Britney Spears, aber du wirst trotzdem keine ihrer CDs in meinem Haus finden.

Schau, auch wenn die Welt es „Fußball“ nennt, hatte dieser Sport für mich einen anderen Namen als ich noch jung war, damals in den fernen Sechzigern und Siebziegern. Wir nannten es „Bestrafung“, weil unsere Sportlehrer uns immer damit drohten, dass wir Fußball spielen würden, wenn wir uns nicht benehmen. Sie wussten, dass wir jedes Spiel, in dem man endlos rennen musste und dabei nicht seine Hände verwenden durfte, als extrem schmerzliche Form von Kommunismus ansahen.

Als ich mich, mit ca. 30, also nun an einem sportlerischen Scheideweg befand, fing ich an Zeit, in der nahe gelegenen Trainingshalle, zu verbringen. Aus solchen Dingen werden außerordentliche Sportkarrieren, aber auch mehr als nur einige Verhaftungen, wegen kleinen Fehlverhalten, gemacht.

Das Spiel, dass hier in dieser Trainingshalle gespielt wurde, war Basketball. Ich fing also an daran teilzunehmen und Mensch war ich schlecht. Ich war ein recht guter Athlet, aber ich hatte noch nie richtiges Basketball gespielt und somit wusste ich auch recht wenig darüber, wie dieses Spiel tatsächlich gespielt wird. Die meisten Leute mit denen ich anfing in dieser Trainingshalle zu spielen, hatten zumindest ihr gesamtes Leben bereits Körbe geworfen, so wie das in den USA gang und gebe ist, dass vor der Garage ein Basektball Korb hängt, an dem viele ihre Langeweile vertreiben. Ich aber, hatte dies nie getan. Ich hatte keine Zeit damit verbracht „Körbe zu werfen“. In Baseball und Football hatte ich, durch stundenlanges spielen während meiner Kindheit, Reflexe aufgebaut. Basketball war für mich wie das Erlernen einer neuen Sprache.

Und, wie ich bald herausfand, war es eine wunderbare, komplizierte Sprache. Ich werde hier nicht zu tief in Spiel an sich eingehen, obwohl ich dies vielleicht noch ein anders Mal tun werde, aber lasst mich sagen: es ist eine geniale Kombination aus Teamsport und dem Geschick der einzelnen Spieler, von Strategie und Reflexen und all dies geschieht, in einer höheren Geschwindigkeit von Entscheidung und Spiel, als in fast allen anderen Teamsportarten. (Es ist vielleicht nicht ganz so cool wie das Spiel der Maya, in dem die Verlierer alle umgebracht werden, aber ich habe auch wirklich kein Interesse daran das Spiel wieder ins Leben zurück zu rufen.) Ich habe mich in Basketball verliebt. Nach einiger Zeit habe ich ein Spiel in meinem nahe gelegenen YMCA gefunden an dem ich regelmäßig teilnehmen konnte und find an jede Woche einige Tage zu spielen und mittlerweile tue ich dies nun über die letzten zwanzig Jahre.

Wie ich aber bereits erwähnte werde ich hier nicht zu tief ins Detail über das Spiel ansich gehen. Aber ein Bedürfnis, wie ich gelernt habe, dass es definitiv erfüllt, ist, dass es mir eine gewisse Menge von „Männerzeit“ ermöglicht. Nun, im Gegensatz zu dem, was die Frauen, die dies lesen, denken könnten, hat „Männerzeit“ nicht nur mit Furzen, Rülpsen und Beschwerden über Frauen zu tun. Ins besondere nicht in meinem YMCA, welches höchstwahrscheinlich eines der aufgeschlossensten im gesamten Lande ist. Nein, in unserem Y furzen wir, rülpsen wir und reden wir darüber wie sehr wir die Frauen RESPEKTIEREN. (Erst recht dann wird viel gefurzt und gerülpst.)

OK, zugegeben, das ist nicht ganz ehrlich. Aber Männerzeit bedeutet ein bestimmtes Übrigbleibsel der Jugend wiederzuentdecken, welches mir gar nicht bewusst war, wie sehr ich es vermisst hatte, bis ich wieder dieses gewisse grobe, unanständige, alberne wieder erlebte, voll mit vorgetäuschten Beleidigungen, schreien und natürlich auch den Gesprächen über die unsinnigen Details der unterschiedlichen, hiesigen sportlichen Interessen.

Ja, natürlich kann man all das heutzutage im Internet finden (sowie auch Bilder von Menschen, die Sex mit Bauernhoftieren treiben oder Versicherungsvertretern) aber es gibt etwas viel befriedigenderes, auf einer alten, schulischen Art und Weise, an dem Gespräch unter Männern, während man gerade Zeit miteinander verbringt und unsinnige und doch lustige Dinge gemeinsam erlebt. Ich bin mir sicher, dass in anderen Kulturen Dinge wie Münzen schnippen, Zeit beim Herrenfrisör vertreiben, einen Trecker reparieren, oder Videos über Märtyrertode zu kreieren dazu eignen, aber für mich ist es Basketball und das YMCA.

Ich weiss nicht warum, aber es liegt etwas erfüllendes darin „mein Kind und ihre Schulmannschaft der zweiten Klasse spielen besser als ihr Jungs!“ zu schreien, vor allem zu einer Gruppe von männlichen Freuden des mittleren Alters. Zu wissen, dass die meisten von ihnen im wahren Leben extrem viel Respekt erhalten, macht es sogar noch besser. (Wir haben CEOs, Millionäre und Gründer von berühmten Firmen, die mit uns spielen. Aber wenn sie schlecht werfen oder eine offensichtliche Täuschung nicht erkennen, dann sind sie so bescheiden wie die Niedrigsten der Niedrigen.) Und selbst zurück angeschrieen zu werden ist genau so gut. Ich scheine es tatsächlich zu genießen zu sehen wie viel sie mir vorwerfen können wenn ich Scheiße baue. Es bedeutet, dass ich dazu gehöre. Es bedeutet, dass ich genauso stinke wie alle anderen auch. Du weißt schon Y Chromosom Zeug.

Und, ich schätze, im Endeffekt ist es genau das. Ich meine ich liebe, liebe, liebe Basketball. Aber ich liebe es auch die Gelegenheit zu haben ein blöder, alberner, großmäuliger Typ zu sein, der mit einer Gruppe von Männern, die alle gerne gemeinsam miteinander spielen (zumindest die meiste Zeit eben), herumzualbern. Ich hätte nie gedacht, dass dies ein großes Bedürfnis für mich sei – ich habe nie „Männerabende“. Alle meine männlichen Freunde wohnen weit entfernt und ich verbringe wirklich zufrieden die meiste Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern – aber es stellt sich heraus, dass ich dies doch brauche. Es ist eine mächtige, fast unbewusste Verbindung zur Kindheit, zur guten Seite des Mann-Seins und dazu Jung zu sein. Es bringt die Tage zurück in denen die Sommer Jahre lang waren, in denen man den ganzen Tag spielte und dann erschöpft ins Grass fiel und die Wolken anstarte und man Witze tauschte und das Leben noch vor einem lag und über einem und DA DRAUSSEN.

Nicht schlecht dies alles für die Mitgliedschaft am Y zu erhalten, auch wenn die Inflation die Preise in die Höhe treibt. Ach ja, mein Sprung zum Korb wird immer noch keine Aufmerksamkeit auf mich ziehen – aber denkst du, dass mir das überhaupt wichtig ist?

Vom 04. Mai, 2008


64k – the Real Number of the Beast

In den letzten Monate hatten wir viele Probleme mit unserer eMail. Mein letzter eMail Internet-Service-Provider wurde von einem neuen Unternehmen verschlungen – was nun mittlerweile dem fünfte „Fisch verschlingt Fisch“ Machtwechsel darstellt – und zwischen den beiden haben sie neue Ebenen der Sinnlosigkeit im Versenden und Erhalten unserer elektronischen Post erreicht. Einige Mails scheinen nie anzukommen. Einige, die wir verschicken, verschwindet einfach, vielleicht umgeleitet ins Nimmerland wo, ohne Zweifel, die Piraten das Gequassel aufschnappen und sich aber auch gleich wieder ihrem Viagra Spam widmen.

Ähnlich werden andere Mitteilungen verschickt, die auch tatsächlich ankommen, aber leider erst nach geheimnisvollen zeitlichen Verzögerungen so dass, Gespräche nicht mehr in der richtigen Reihenfolge stattfinden und langsam einem Godard Film ähneln. Frühere Vereinbarungen müssen abgeleitet werden, Zusammenhänge erraten werden und die Teilnehmer können selbst ihre eigene Handlung entwerfen.

Was im New Wave Kino interessant ist, weniger aber im Geschäftsbereich.

Auf jeden Fall hat es mich zum Nachdenken gebracht.

Wie ich bereits früher hier erwähnt habe, bin ich älter wie so einige von Euch. Gott sei dank bin ich immer noch frisch und knackig und auf dem neusten Stand eures hypermodernen Teen-Jargons, aber der wahre Punkt meines extremen Alters ist, dass ich mich noch daran erinnern kann, an den Zeitpunkt, als all DIES begann. Ja, ich denke an das Computer Zeitalter. Ich kann mich daran erinnern wie das Leben so war, bevor der Verlust eines einzigen, elektronischen, algorithmischen Unterprogramms mein Leben ins Chaos stürzen konnte.

Der Vater meines Freundes Corry war ein Architekt und irgendwie schaffte er es, während wir noch der Schule waren, ein Pong Spiel, aus einem Büro-Gebäude, dass zerstört werden sollte, zu erringen. Jedes mal wenn das Interesse meines Sohnes stundenlang Nintendo Spiele zu spiel, anfängt mir Angst einzujagen, denke ich an die Stunden, die Corry und ich damit verbracht haben Pong zu spielen – tink (warte neun Sekunden)... tink (warte weitere neun) ... tink-tink... (whoa! Carom!)

Und das war auch alles im Rahmen von Computer ‘Tätigkeit’ für eine lange Zeit. Ich war nicht einer der Leute, die PacMan in der Pizzeria gespielt haben, obwohl ich doch zugeben muss, dass ich kurzzeitig Zaxxon und Tank verfallen war, da sie diese Spiele in Spielhalle des Minigolfplatzes hatten, dass gleich um die Ecke lag. Aber ich bin wirklich nicht der Typ, der Spiele spielt.

Meine Eltern haben ein Commodore 64 gekauft, welches seine Speicherkapazität auf einer Kassette hatte, Tasten in der Größe von den kleinen harten Kaugummis und es sah aus wie ein kleiner Mayatempel. Ich denke man hätte darauf Spiele spielen können. Verwöhnter Pongspieler, der ich war, sah ich dazu keine Notwendigkeit.

Ah, aber dann… mein erster Mac. (Und warum hat Apple nicht etwas herausgebracht, dass so benannt wurde, hmmm? Mit Ponys drauf?) Bereitgestellt von meinem Freund Andy, der bei Apple gearbeitet hat und einen Rabatt erhielt – oh, diese kleine Box, so süß wie R2D2 und so gehässig wie C3PO. Es hatte die Datenspeicherkapazität einer Fruchtfliege und eine Bildschirmgröße einer Spielkarte, aber es war wirklich dank Gott besser als meine Schreibmaschine.

Eine Epoche ging zu Ende, zumindest bei mir zu Hause. Auf einmal begann das Zeitalter der Alpträume. Die größte Sorge war das Verlieren deiner Daten, ein nicht gerade feinfühliger Vergleich zum Verlieren deines eigenen Verstandes. Menschen wie Harlan Ellison waren überzeugt, dass Computer Menschen in schlechte Schriftsteller verwandelten – Bequemlichkeit der Anwendung erzeugt Mangel an Strenge. Dies erschien mir etwas puritanisch und so erscheint es mir immer noch. Ich bin mir sicher, dass einige Stift-Verwender das Gleiche über Hemingway und Damon Runyon dachten und all die anderen ‚Schreibmaschinen-Memmen’. Vor den Zeiten, müssen all die keilschriftler Jungs über die ‚Papyrus Schönlinge’ getuschelt haben.

Aber natürlich fing der wahre faustische Handel an, als der erste Modem sich mit meinem Computer (und mich, und dein Computer, und dich) verbunden hat – der elektronische Blutsauger, der meine Männlichkeit herausfordern würde und mich endgültig zum Sklaven der Maschine machen würde. Da, als wir nun andere Menschen kontaktieren konnten, Dinge verschicken konnten, neues Zeug entdecken konnten, all dass ohne je unser Heim zu verlassen, der Zeitpunkt gekommen war, an dem jeder Computer, der nicht an irgendetwas angeschlossen war, wesentlich für tot erklärt wurde.

Du weist was ich meine. Dein ISP ist abgestürzt. Dein Computer ist noch da, voll von tausenden von Dingen zu tun, aber es scheint irgendwie unsinnig davor zu sitzen, denn unser Computer erscheint uns TOD. Unser elektronischer Tennisball ist irgendwo im Abseits des auseinander gefallenen Services abhanden gekommen und unsere Aufmerksamkeit ist verzweifelt und wird von Minute zu Minute griesgrämiger.

Somit wurden wir nun vollkommen zu Sklaven des mächtigen 64K Satans. Kannst du dich an all die Computer Horrorfilme wie „Colossus, the Forbin Project“ und „Demon Seed“ erinnern, in denen Maschinen die Weltmacht übernahmen? Na, es scheint geschehen zu sein. Aber, wie jeder gute Revoluzzer, haben sie gelernt, dass es besser ist zu gewinnen ohne je einen Schuss abzufeuern. Sie brauchten uns nicht mit Roboterkriegern zu knüppeln oder uns mit globalem Blackout zu bedrohen. Alles was sie tun mussten war uns Online Poker anzubieten und freien Zugang zu Pornos zu geben und LOL Katz und wir stürzten uns kichernd auf die Verträge und unterzeichneten unsere Hingabe.

Somit sitze ich hier. Mein Mail stürzt ab und ich bin Taub und Stumm. Der ISP hat Schluckauf und ich bin blind. Mein System stürzt ab und ich bin beharrlich im Wachkoma.

Ach ja, aber meine Träume, die Träume in meiner Bewusstlosigkeit, ich kann immer noch Pong spielen.

Tink...tink...tink-tink...tink...

Vom 04. April, 2008


Jetzt Sind Wir Ziemlich Alt

Na, einige von euch wissen vielleicht, dass ich vor ein paar Tagen Geburtstag hatte und das hat mich ziemlich ins Grübeln gebracht.

Nicht über das typische hoffe ich. Ich sehne mich nicht nach „aber du siehst für einhundertzwölf KLASSE aus“ Kommentaren, oder „Mensch, ich hoffe ich bin auch noch so gut drauf wenn ich so alt bin, dass ich meine Falten mit dem Dampfbügeleisen bearbeiten muss“, oder ähnlicher Blödsinn. Ihr werdet mich auch nicht dabei ertappen, dass ich über Was Habe Ich Im Leben Gelernt grübele. Auf jeden Fall nicht absichtlich.

Ganz im Gegenteil, ich denke darüber nach wie viel Spaß es eigentlich macht im mittleren Alter zu stehen. Ach, nicht all die starken Schmerzen. Das ist wirklich ein riesiger Nachteil. Aber als Kompromiss, na, wie andere wichtige Kompromisse eben auch – Kinder im Vergleich zu Gelegentlichen Momenten der Stille, die Partnerschaft der Ehe im Vergleich zu Spät Nachts Betrunken Nach Hause Kommen und Jeden Abend Pizza Essen. Anders gesagt: man muss etwas aufgeben, um etwas zu Erhalten.

Also was erhält man, wenn man mein Alter erreicht?

Zum einen ist man längst nicht mehr so auf sich fokussiert, oder zumindest solltest du es nicht mehr sein. Es ist schwer sich als, Ballkönigin zu sehen, wenn dein Trainer sich bereits in einen Kürbis verwandelt hat und du 24/7 Asche auf deinem Kleid hast. Da ist es leichter sich selber nicht im Weg zu stehen. Zum einen, wenn du so bist wie ich, dann hast du mittlerweile deine eigene Stimme so viele Jahre lang gehört, dass du sie satt hast. Hast deine eigenen Meinungen so oft gehört, dass die Meinungen der Anderen auf einmal sich viel interessanter anhören. Kennst deinen eigenen Geschmack so gut, dass es ein Vergnügen ist Neues von anderen Menschen zu lernen.

Hier ist noch einer: da das pochen des Grossen „ICH BIN!“ im mittleren Alter nicht mehr so ablenkend ist, kannst du viel weniger Energie damit verbringen andere Menschen zu verbessern. Das bedeutet nicht, dass man seine Prinzipien verliert. Es bedeutet einfach, dass wenn du oder sonst wer zufällig Rush, oder Gabriel Genisis, oder Dave Matthews Band, oder irgend eine andere Music, die mich persönlich nicht von den Socken haut, mag... dann ist das völlig in Ordnung. Ich muss nicht länger auf dich einprügeln (rhetorisch gemeint) bist du schreist, zusammenzuckst und zugibst, dass mein musikalischer Geschmack hochwertiger ist.

Ihr Mädels da draußen lacht vielleicht, aber ihr Jungs – na, IHR wisst was ich meine.

(Nicht, dass das schrei-zusammenzucken-zugeben Szenario tatsächlich je geschieht – blöde Jungs können genauso stur wie ihre Gegenstimmen für Skynrd oder Molly Hatchet als beste Gruppe aller Zeiten argumentieren, mich eingeschlossen, genauso wie wir für ehrenwertere Nennungen wie Bonzo Dog Band und Wire argumentieren können.

Nun, missversteht mich nicht, ich habe immer noch sehr starke Meinungen wenn es um die Politik geht – in einigen Aspekten sogar noch mehr, da ich mittlerweile genügend gelernt habe, um mir, mit dem an was ich glaube, sicher zu sein. Jedoch glaube ich nicht mehr daran, dass die beste Art und Weise meinen Glaubensatz zu vertreten ist, mich jemanden aufzudrängen, ihn gegen die Wand zu drücken und ihn einen Faschisten zu nennen.

(Seht ihr, die meisten von denen denken nicht, dass sie Faschisten sind, also verstehen sie es gar nicht und wenn’s um Dick Cheney geht, er LIEBT halt einfach die Uniformen. Somit wird sich keiner durch mein Handeln entblößt fühlen und seine Meinung ändern. Erleuchtetes Eigeninteresse ist die beste Hoffnung für alle, Kinder – schlagt das am Besten in Wikipedia nach.)

Was ist sonst noch anders? Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden und mit meiner Familie. Ich tue dies lieber als mit Unbekannten zu feiern. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich die Frau, mit der ich zusammen sein möchte, bereits getroffen habe. Somit ist all das „es gibt da draußen noch etwas besseres, es muss einfach noch etwas besseres geben“ hinfällig. Außerdem haben Sauftouren, Zigaretten, Auseinandersetzungen und richtig laute Musik für mich ihren Reiz verloren. Ich missgönne es nicht den Jüngeren, genauso wenig wie ich es denn Ochsenfröschen nicht missgönne ihre Kehlen so weit aufzuplustern bis es aussieht, als ob sie einen Zirkuszwerg verschluckt hätten, in der Hoffnung ein wenig amphibisch-zu-amphibischer Aktion zu stimulieren.

Tut was ihr nicht lassen könnt. Ich stehe hinter euch.

Ja, ich sitze gemütlich an meinem Tisch, trinke Rotwein und spreche gelassen mit Menschen, die ich am Liebsten hab, in einem normalen Ton (und auf die NETTESTE ART UND WEISE) über die Gründe, warum die Dave Matthews Band deportiert werden sollte und warum all ihre Fans auf trügerische Charakterzüge untersucht werden sollten.

Seht ihr was ich meine? Ich GENIESSE es alt zu sein. Ich sage so gerne „Nein, ich bleibe heute Abend zu Hause, danke.“ Ich genieße es zu lesen und Musik zu hören und Sendungen im Fernsehen zu schauen, die keine „Wrestlers“ dabei haben, oder Männer, die sich fragen, ob ihre Kinder wirklich ihre eigenen sind. Ich schaue so gerne meinen Kindern zu und denke dabei „eines Tages werden sie ausziehen.“

Zugegeben, wie ich bereits sagte, könnte ich auch gut ohne einiges davon leben. Ich liebe bestimmt nicht den Teil, wenn ich jeden Morgen aus meinen Bett klettere und meine Wirbel knacken und knistern wie einige Frühstückscerealien. Ich mag es auch nicht, dass ich immer wieder der Vernünftige, der Erwachsene sein muss, dass mir die Privilegien meiner Kinder nicht mehr zustehen zB sich schreiend auf den Boden zu werfen und zu toben und in den Teppich zu beißen. Ich wünschte auch, dass ich immer noch Unmengen von Pizza oder Scharfem um zwei Uhr morgens essen könnte, ohne danach den Rest der Nacht wach zu liegen, mit einem Magen, der sich anfühlt wie Tschernobyl, und dabei denke „du bist so ein Idiot Tad.“ Ach, und das ganze du-musst-einen-Lebensunterhalt-verdienen und kannst-nicht-wieder-bei-deinen-Eltern-einziehen Ding, das bringt natürlich auch seine trüben Momente mit sich.

Aber, würde ich Kinder, Ehe und mein eigenes wahres zu Hause hergeben für gesunde Gelenke und weniger Haare in meinen Ohren und um die meisten Nächte damit zu verbringen, dass ich Fremden blöde Sprüche wie „Hey! Kommst du oft hier her? Ziemlich verrückt die Gruppe, nicht wahr?“ zurufe...

Ich denke nicht. Aber glaubt mir ihr junges Volk – ich stehe hinter Euch!

Vom 20. März, 2008


Die Aussichte vom Schreibtisch der Verzweiflung

Leute, die zu mir ins Haus kommen, sagen manchmal wenn sie das Büro, dass ich mit Deb teile, sehen „Dies ist also dein Arbeitsplatz!“ Das ist die höffliche Alternative zu „Mein Gott, du lebst wie ein Nutztier.“

Nicht das es chaotisch wäre.

Nun gut, es ist chaotisch.

Aber, wie eines der Kunstwerke meiner Tochter aus der ersten Klasse, JEDES TEIL ZAEHLT. Es ist alles da, alle Dinge, die ich für meine Zauberei brauche. (Jemand anders hatte das mal gesagt – „Ah, dies ist der Ort an dem du den Zauber kreierst!“ Für die Dauer ihres Besuches beobachteten wir sie ganz behutsam, nur im Falle, dass sie gewalttätig werden sollte.)

Ich habe einen billigen Ikea Schreibtisch mit grundsätzlich zwei Ebenen – einen Schreibtisch und ein kleines Schreibtischchen/Regalchen Ding oben drüber. Viele meiner wichtigen Objekte (man könnte sie vielleicht sogar „totemische“ Objekte nennen) befinden sich auf dem oberen Teil.

- Statue von Ganesha, mit einem baumelnden Weihnachtsornament (die künstlerische Verbesserung meiner Tochter, oder vielleicht ist dies ihr feinsinniges, religiöses Kommentar.)

- Lynda Barry Krake, mit einem “Ja” auf ihrer Stirn.

- Winzige Figur von Red Skull in einem Regenmantel, die oben auf einer Schreibtischuhr steht (die Uhr brauche ich, um festzustellen welche Zeit es ist, wenn ich keine der Uhren auf meinem Computer Bildschirm finden kann.)

- Aquaman Schneekugel (jetzt mit zusätzlicher Ironie!)

- Schüssel mit “Sea Monkeys” (die Kolonie ist nun ca. ein Jahr alt. Vor kurzem haben wir sie durch auswärtiges Talent aus dem Spielzeugladen etwas regeneriert.)

Hinunter auf die Tischebene wird alles etwas ungepflegt, dass gebe ich zu. Vieles was sich da findet, ändert sich täglich, aber es befinden sich meistens einige Haufen davon – eine archäologische Schichtung von „Kipple“ (um ein gutes, altes Wort aus dem Science Fiktion zu verwenden), welche bei weiterer Forschung interessante Erkenntnisse hervorbringen. Oder auch nicht.

Ich habe einen Stapel Teen Titans graphische Romane, die darauf warten in Regale geräumt zu werden (ich war bei der Recherche von Cyborg für ein Comic.) Dann noch ein Haufen Zeug über das Winchester Mystery House für die Ordinary Farm Bücher. Einige riesige Stapel von lieblings CDs -- the Who Live in Leeds, Lonnie Johnson, Bjork, Outkast, War, Fountains of Wayne, Bowie, Gorillaz, Blind Lemon Jefferson, Elvis Costello – die ich gerade alle in meinen Computer deponiere, um sie auf mein Magic Jesus Phone zu übertragen.

(Ja, ich habe eines gekauft, obwohl ich gewartet habe, bis ich mich nicht mehr anstellen musste, oder als erster anrufen musste.)

Deutsche Lehrbücher. (Ich bin dran, ich lerne!) Scott McCloud Buch über Comics. Winzige Schweinsfigur. Kabel für meine bass Gitarre.

"Guidolon the Giant Space Chicken" von Frank Wu's auf DVD. Maalox Tabletten (für den Magen). Stapel von Kassenbons. Zeug von Westercon (bei dem ich vor nicht all zu langer Zeit anwesend war. Ja, ich sollte dieses Zeug mittlerweile von meinem Tisch geräumt haben.) Schraubenzieher, normale Größe. Winziger Schraubenzieher, um Brillen zu reparieren. Unterschiedliche Brillen. Gripzange. (Im Falle, dass etwas bösartig angepackt werden müsste – nehme mich an.)

(Tja, alle Werkzeuge, die irgendwer in diesem Haus hinterlässt, erscheinen auf magische weise auf meinem Tisch – jemand bringt sie zu meinem Schreibtisch, da ich... Herr der Werkzeuge bin. Tja, nicht allzu außerordentlich dieser Titel, ich weiß, aber höchstwahrscheinlich passend.)

Unterschiedliche Kunstprojekte. Meine Tochter kreiert so viele davon, dass sie ca. die Hälfte davon auf meinen Schreibtisch legt, in der Hoffnung, dass ich damit irgendetwas anfange. Meine Schubladen bersten.

(Da ist NOCH so eine unglückliche Formulierung. Mensch dieses blogging Zeug ist schwer!)

Ge-Xerox-te AQUAMAN Kunst von Shawn McManus.

Schachtel von Mystery Science Theater DVDs, die darauf warten einen Platz außerhalb des Schlafzimmers, in Sicherheit vor meinen Kindern, zu finden.

Und zig tausende Stücke Papier vollgekritzelt mit Zeug, Hefte, Bündel von Zeitungsausschnitten, Neuigkeiten von Comic Con, leere CD-ROMs, und natürlich mein Computer, das Magic Jesus Phone Umbilicus, ein Router, ein Nuclear Ozone Air Filter Apparat mit besonderen Ionen, und, ach herrje, noch vieles mehr.

Es ist nicht ordentlich, aber ich weiß wo alles ist. Ich schwöre es euch.

Es ist alles genau HIER fein gestapelt.

Hab ich die winzige Schweinsfigur erwähnt?

Vom 14. Juli, 2007


Ich hab’s auf meine Art “geblogged”

OK, hier bin ich. Ich krieche noch mal hinaus ins Licht von “Blogdom”.

“Dog” (Hund), nebenbei bemerkt, ist eine Referenz aus dem Spiel von Shadowmarch, in dem, da ich es besitze, jemand mal versuchte mit “God” (Gott) Bezug auf mich zu nehmen. Ich protestierte – ich bin viel zu faul um als irgend jemands göttliches Wesen betrachtet zu werden und außerdem habe ich vor langer Zeit in den pazifischen Inseln die Ehre meines eigenen Kults abgelehnt – und somit stimmten wir dann zu, dass „Dog“ als Ersatz passend wäre (wenn auch etwas legasthenisch).

Wir werden höchstwahrscheinlich auch hier den Namen ändern, damit ich dies nicht mehr länger erklären muss.

Wie auch immer. Um euch kurz bescheid zu geben -- wir sind gerade dabei die Website zu aktualisieren und sind auch dran viele andere spannenden Dinge zu tun. Im Rahmen von Arbeit bin ich auch extrem beschäftigt. Ich arbeite am Dritten und Letzten Shadowmarch Buch (vorläufig mit dem Titel SHADOWRISE) und auch DRAGONS OF ORDINARY FARM – ein Project für alle Altersgruppen an dem meine Frau Deborah Beale und ich schreiben. (Auch ein weiteres, ähnliches Projekt URCHIN’S LUCK ist auf dem Weg.) Zurzeit schreibe ich auch noch an AQUAMAN für DC und an THE FACTORY für egal welchen Comic Verleger, der es herausbringen mag.

Wir haben zwei wundervolle Kinder und ein Paar verstimmte Katzen und drei verrückte Hunde (der Grund warum die Katzen nicht so „stimmig“ sind, wie sie sein könnten.) Wir haben uns gegen die fleischfressenden Wühlmäuse würdig verteidigt und sie in die Flucht getrieben und auch die dreiäugigen Waschbären, die uns geplagt haben, wir haben unser Grundstück gegen barbarische Vertreter abgesichert, und somit kann ich euch derzeit Nachrichtensendungen aus dem Tadland zukommen lassen.

Willkommen an Bord!

Vom 13. Juli, 2007


MEINE BESCHEIDENEN ANFAENGE

Ich habe viele Jahre meines Lebens in Palo Alto verbracht, der Stadt, die um die Universitaet von Standford herum entstanden ist. Meine Eltern hatten nie viel Geld – wir lebten nicht im wohlhabenden Teil dieser Stadt – aber wir mussten nie darben (ausser existentiell), und wir wurden immer ermutigt, vor allem hinsichtlich unserer Kreativitaet.

(Meine Mutter hatte sich hauptsaechlich dieser Aufgabe angenommen. Sie erfand ueber alles, was wir unternahmen, skurrile Lieder, Pooh dem Baeren nicht unaehnlich, und auch ganz ausserordentliche Halloween-Kostueme – in einem Jahr kreierte sie fuer mich ein Wikingerkostuem, ein hoelzerner Kleiderbuegel diente als Hoerner fuer meinen Helm, und aus einer pelzigen Badematte machte sie eine Weste. Einfach genial.)

Ich ging nicht auf die Uni wie alle meine Freunde (und, wenn wir es genau nehmen, wie der Rest meiner Familie). Ich war viel mehr daran interessiert, gleich arbeiten zu gehen und alleine zu leben, d.h. fuer mich selbst zu sorgen, und somit begann ich nach der Schule mit einer Reihe von ziemlich abscheulichen Jobs, die auf so tragische Art meine Leben gepraegt haben. Ich habe Ziegel gestapelt, Tacos zubereitet, Schuhe verkauft, Versicherungen verscherpelt, Darlehen eingetrieben – natuerlich nicht alles zur selben Zeit, aber ihr koennt euch vorstellen, wie es mir erging – und ich arbeitete noch an anderen Dingen, wenn ich dafuer Zeit fand.

Zu all diesen unterschiedlichen Projekten gehoeren auch einige Jahre in einer Rockgruppe, das Moderieren einer Talkshow im Radio, das Gestalten von gewerblicher und auch weniger gewerblicher Kunst, Schauspielerei und anderen seltsamen Taetigkeiten.

Unsere Band hies »Idiot«, und ich bereue heute noch, dass wir alle unserer Wege gingen und die Gruppe sich aufloeste, als wir endlich mit der Schule fertig waren und tatsaechlich etwas Richtiges auf die Beine haetten stellen koennen. Da steckte so viel Kreativitaet drin, so viel Talent – einige der Bandmitglieder machen heute noch beruflich Musik –, aber vor allem waren wir originell. So etwas wie uns gab es nicht noch einmal. Ab und zu haben wir uns als andere Bands ausgegeben - Wheatstraw (eine Boogieband aus Nebraska), Xander Povar and His Soul Commandos, the Bay Cruisers (eine Art Bay City Rollers, die aus lauter Teenager-Idolen bestand) – zuerst sind wir »verkleidet« aufgetreten, um während der Zugabe dann unsere wahre Identitaet preiszugeben. Wir haben Sachen in die Luft gesprengt. Wir haben alle möglichen Dinge angezuendet. Wir haben Lieder ueber Bowling und Wuehlmaeuse und luxurioese Wohnwagen und den Weltuntergang geschrieben. Wir waren unserer Zeit ein Stück voraus. Es hat grossen Spass gemacht.

Dabei hatte ich jedoch immer den festen Vorsatz im Hinterkopf, dass ich etwas Kreatives tun wollte, dass mir tatsaechlich Geld einbringen wuerde, damit ich endlich aufhoeren konnte, scheussliche Jobs zu uebernehmen, um an Geld zu kommen. Ehrgeiz ist wie „Tinkerbell“ – wenn wir aufhoeren, daran zu glauben, sterben beide. Also gab ich nicht auf und zog weiterhin meine unterschiedlichen Projekte durch, nur dass ich mich mehr und mehr aufs Schreiben konzentrierte. Als ich den Brief von DAW erhielt, dass sie meinen ersten Roman Tailchaser's Song (Traumjaeger und Goldpfote) kaufen wuerden, war ich gleichermassen aufgeregt und erleichtert - irgendwie kam mir an diesem ersten Tag nie der Gedanke, dass sich meine veroeffentlichten Buecher, wenn sie denn erst einmal veroeffentlicht waren, nicht verkaufen koennten, obwohl dies natuerlich moeglich gewesen waere und es immer noch ist.

Ich bin jeden Tag wahnsinnig dankbar dafuer, dass ich tun darf, was ich wirklich tun moechte und was mir Spass macht, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Jedes Mal, wenn der Druck der Arbeit und des Lebens anfaengt, mir die Laune zu verderben, erinnere ich mich einfach daran, wie es war, den Kunstladen an der Schnellstrasse zu fuehren (dessen Besitzer nicht ueber einen Funken Verstand verfuegte), oder wie es war, als der zornige Kunde bei Kinney's Shoes mir die Sandale, die im Sonderangebot $ 3,99 kostete, um die Ohren schlug, weil er mir nicht glauben wollte, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, wo sich das Gegenstueck befand. Danach geht es mir auf einmal wieder besser. Viel besser.



LINKS

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Auf der Klett-Cotta-Website finden sich außerdem Links zu weiteren Informationen, und man kann sich fuer die Mailingliste der Tad-Williams-Fans anmelden. Die Mailingliste wurde von Fans aufgebaut. (Weitere Informationen unter FAQ.) Fans koennen sich auch am Tad-Williams-Forum beteiligen

Otherland – das Hoerspiel — Die Website fuer das Otherland-Hoerspiel des deutschen Radiosenders Hessischer Rundfunk

Der Hoerverlag (Deutschland) — Hier erscheint die Hoespielfassung der deutschsprachigen Otherland-Serie und die Hoerbuchfassung von Der brennende Mann.

Das Magazin Pandora — Tads Erzaehlung Das Schriftstellerkind, wunderschoen illustriert von Dieter Juedt, ist die Titelgeschichte der ersten Ausgabe von Pandora. Pandora wird von dem kleinen Verlag Shoyol herausgegeben.

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Osten Ard Portal — Eine deutschsprachige Fan-Website mit umfangreichen Informationen zu Tads Buechern und mehr - inklusive einem Message Board.

Interview mit Tad Williams auf Literatopia.de

Deborah Beale interview mit literatopia.de

Tad Williams auf Phantastik-Couch.de — Das Online-Magazin fuer phantastische Literatur. Inklusive Interview mit Tad (auf Englisch) vom Maerz 2007. „Little tiny people are more interesting and heroic“

Interview mit Tad Williams auf flash-zine.de — Flash - Das Rezensionsmagazin für das Phantastik-Genre

Tad-Williams-Interview mit Spiegel Online.

Deutscher Taschenbuch Verlag — Hier erschienen die Taschenbuchausgaben von Die Stimme der Finsternis, Die Insel des Magiers und Der brennende Mann

Fischer Verlage — Der deutsche Verlag von Traeumjaeger und Goldpfote, Das Geheimnis der Großen Schwerter und Die Insel des Magiers

Piper Verlag – Fantasy — Der deutsche Verlag des Kurzgeschichten-Sammelbandes Legenden, herausgegeben von Robert H. Silverberg.

Verlagsgruppe Random House Bertelsmann/Heyne — Hier erscheinen die Taschenbuchausgaben der Otherland-Serie und von Der Blumenkrieg

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